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Was ist Musik heute noch wert?

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  #1  
Alt 04.04.12, 14:58
Benutzerbild von boneless
einfach aber simpel
 
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Ort: Naked City
Beiträge: 10.945
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Was ist Musik heute noch wert?

manchmal krame ich eine alte visions hervor (in diesem falle ausgabe 107 von 2002) und stöbere ein wenig darin. ich stieß dabei auf einen kommentar zum damaligen ableben von viva 2. sehr interessant geschrieben. eine sequenz daraus stimmte mich besonders nachdenklich:

Zitat:
rückblende: es ist noch gar nicht so lange her, das musik jenseits des mainstreams ein knappes und deswegen kostbares gut darstellte. informationen über neue veröffentlichungen oder tourneen besorgte man sich früher vornehmlich durch wenige fanzines, dies es gab. ansonsten war mundpropaganda im freundeskreis, special interest-radiosendungen oder das programm des djs im szeneladen höchst unentbehrlich, um sich auf den stand der dinge zu bringen. an musik-tv, dass rund um die uhr verquere musik protegierte, war in zeiten von "formel eins" nicht wirklich zu denken. zurückblickend kann das damailge szenario allerdings als durchaus entscheidenden aspekt in der entwicklung zum fan gewertet werden. das beinahe isolierte dasein in einer genre-nische hatte nämlich zur folge, dass man eine tiefe auseinandersetzung mit einer gesamten ausdrucksform kultivierte. dadurch, dass man nicht täglich mit neuen bands und styles überschwemmt wurde, erachtete man das, was man hatte, als absolut wichtig und wertvoll. so entwickelte sich aus der exklusiven leidenschaft häufig eine unerschütterliche wie langjährige loyalität gegenüber einer band und nicht selten war es so, dass der soundtrack einer szene den kompletten lifestyle prägte. dieser trendresistenten hingabe konnte selbst der spätere triumphzug des musikfernsehens nichts anhaben.
geschrieben 2002 wohlgemerkt. zu einer zeit, in der das musikfernsehen noch als solches zu bezeichnen war und ein ding namens internet gerade im kommen war.

ich erlebe es vor allem in letzter zeit wieder häufiger, dass ich beim musikhören und stöbern in diversen blogs unzufrieden bin. wer kennt das gefühl nicht? man entdeckt eine großartige band, hört sie 1-2 mal, nur um dann schon den nächsten tipps auf blogs und internetseiten nachzugehen. das album vergisst man schnell wieder und stößt im schlimmsten falle erst am jahresende beim zusammenstellen der lieblingsalben wieder darauf, unglaublich, es so lange vergessen zu haben. will sagen: als musiknerd ist man heute fast schon geisel des internets und des schnelllebigen hypes. selbst im "untergrund" ist man schnell einer von gestern, weil man das neue album von the mars volta noch nicht gehört hat (obwohl es noch nicht mal erschienen ist) oder weil man sich diese und jene band noch nicht gegeben hat.

denke ich an die zeit zurück, als ich noch keinen eigenen rechner hatte und mir damals ein cd kaufte und über mehrere wochen hörte, immer glücklich, den schultag überstanden zu haben, um daheim diesen silberling wieder zum laufen zu bringen, werde ich schon fast sentimental. a rush of blood to the head lief nach dem kauf sicher 200 mal am stück, is a woman von lambchop lauschte ich voller faszination immer an sonntagen, weil dieses album einfach zum sonntag gehörte. make yourself von incubus begleitete mich einen kompletten sommer lang im discman (!) überall hin, egal ob schwimmbad, besuch bei der oma oder beim ausflug ins grüne. was habe ich an tagen und nächten mit alben wie oceanic oder burn, piano island, burn gekämpft (ganz zu schweigen von einem gewissen relationship of command), nur um sie irgendwann im sturm zu erobern (oder sie mich)? oder die magische, erste begegnung mit mezzanine? oder die stillen nächte in den alpen nach dem skifahren, im bett mit der zweiten dredg im ohr?
will sagen: wo gibt es heutzutage noch derartiges? in zeiten von billigen mp3s, filesharing und 100000 bands, die gehört werden wollen? ich möchte das internet keinesfalls verteufeln, aber es nimmt doch so viel energie aus der einst so heiligen und glücksbringenden prozession des musik hörens und entdeckens.

welche meinung habt ihr zu dem thema? übertrieben oder untertrieben?
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  #2  
Alt 04.04.12, 15:24
Benutzerbild von Nicname
Twistin' and turnin'
 
Registriert seit: 02.2009
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 7.296
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Ich stehe der ganzen Sache auch eher zwiegespalten gegenüber, aber schon pro Internet. Ohne das Internet würde ich 95% der Musik, die ich höre, nicht mal von Namen her kennen. Von daher ist das Internet, gerade rateyourmusic und die Blogosphere, schon sehr wichtig für mich.

Die Tatsache, dass man Alben nicht mehr richtig würdigt, stimmt zumindest für mich leider. Wenn ich durch meine collection bei rym blättere, bemerke ich unglaublich oft wie lange ich irgendwas schon nicht mehr gehört habe, dass ich manche Alben sehr vernachlässige oder dass ich von einigen gerateten Alben nichteinmal mehr weiß, wie sie denn genau klingen. Ich downloade sowieso viel zu viel und die meisten Sachen davon hör ich nicht einmal, obwohl es gut und gerne wunderbare Alben sein könnten. Allerdings weiß ich auch nicht wie ich das ändern könnte. Es gibt einfach zu viel interessante Musik. Aber ist es der Musik gegenüber auch fair sie nur ab und zu einmal zu beachten. Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Muss wohl jeder mit sich selber ausmachen, ich hab das bisher noch nicht machen können.

Edit: Allerdings muss ich auch sagen dass es für mich noch nie irgendein Album gab welches ich so oft gehört habe wie du (boneless) jetzt A Rush of Blood.. oder so. Einige Alben wie Dummy von Portishead oder das Debut von The Velvet Underground waren zum Beispiel viel gespielte Alben, die mir Ende 2008 den wirklichen Einstieg in die Musikleidenschaft ermöglicht haben, allerdings habe ich mich mit denen nie obsessiv beschäftigt.

Das bringt mich zu nem anderen Punkt, und zwar das Wiederentdecken von Alben. Anfang des Jahres habe ich The Velvet Undergroud & Nico nach langer Zeit mal wieder gehört und mein Gott, hat mich das weggeblasen. Sowas ist auch immer schön, genauso wie das erneute Hören von Alben nach dem man sich lange Zeit mit komplett anderer Musik beschäftigt habe. Da lernt man Musik oft nochmal ganz neu oder in einem völlig anderen Blickwinkel kennen.
__________________


Geändert von Nicname (04.04.12 um 15:28 Uhr).
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  #3  
Alt 04.04.12, 15:41
Benutzerbild von Mugged  
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Beiträge: 2.033
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Zitat:
It´s all about not knowing if I missed out something new.
Mehr dazu vielleicht heute abend, in 5 Minuten fängt die Vorlesung an
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  #4  
Alt 04.04.12, 16:33
 
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Beiträge: 1.655
Ehrlich gesagt sehe ich das bei weitem nicht so problematisch, obwohl ich das Phänomen tendenziell auch an mir selbst beobachten kann. Die Schuld würde ich allerdings nicht auf das Medium Internet schieben, sondern schlicht und ergreifend auf meinen musikalischen Horizont, der kontinuierlich ausdifferenziert und erweitert werden will. Das Dilemma dabei ist, dass der Tag trotzdem nur 24 Stunden hat und somit eben für immer mehr Musik (Film, Literatur etc.) immer weniger Zeit bleibt. Selbstverständlich eröffnet erst das Internet die unendlichen Weiten und damit das unüberschaubare Angebot zur Horizonterweiterung, aber diesen Drang, alles zu kennen, nur um es gehört zu haben, den habe ich nicht. Wenn ich Musik suche, dann tue ich das gezielt und selektiv, um schließlich auch fündig zu werden, um auf etwas zu stoßen, das mich festhält, an dem ich hängen bleiben kann: auf heavy rotation, in Endlosschleife. Hinzu kommt, dass ich mich eher retrospektiv als prospektiv weiterhöre, weshalb ich es gar nicht als notwendig erachte, immer und unbedingt up to date zu sein. Ganz davon abgesehen, dass ich sämtlichen Trends und Hypes sowieso kritisch gegenüber stehe, wodurch das, was jeden interessiert, zwangsläufig im ersten Moment für mich uninteressant ist.

Geändert von Into A Wolf (04.04.12 um 16:39 Uhr).
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  #5  
Alt 04.04.12, 17:06
Benutzerbild von BlackMage  
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What Nicname said.
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Do you know how to waltz?
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  #6  
Alt 04.04.12, 18:28
Benutzerbild von boneless
einfach aber simpel
 
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Zitat:
Zitat von Nicname Beitrag anzeigen
Allerdings weiß ich auch nicht wie ich das ändern könnte. Es gibt einfach zu viel interessante Musik. Aber ist es der Musik gegenüber auch fair sie nur ab und zu einmal zu beachten. Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Muss wohl jeder mit sich selber ausmachen, ich hab das bisher noch nicht machen können.
warum ist es der musik nur fair gegenüber, sie ab und zu zu beachten? den sinn dieser aussage musst du mir mal erläutern.
und sicher gibt es zu viel interessante musik, aber mal ehrlich: warum ist das ein argument? wenn du die vielen interessanten bands nicht kennst, fehlt dir trotzdem nichts, so lange du mit anderen künstlern glücklich bist. manchmal denke ich, genau dieses argument verwehrt einem den ungetrübten musikgenuss. getreu dem motto: es könnte ja noch eine band geben, die noch besser ist, als die, die ich gerade höre. ein sehr abwegiges bsp., aber es verdeutlicht meinen standpunkt vllt. besser: ich mache nach 5 tagen mit meiner freundin schluss, weil mir jemand gesagt hat, dass es noch mädchen gibt, die so ähnlich sind wie sie, aber viel besser aussehen. die date ich dann und merke, mein "original" war doch besser, und gehe halt zu ihr zurück. geht beim musikgeschmack einfacher als beim angeführten bsp., aber ich denke die grundintention ist die gleiche, wenn auch von mir wahnsinnig dramatisiert. aber wozu ist man denn mit haut und haaren musiknerd?
und übrigens habe ich beim entdecken von neuer musik schon wahnsinnig viel zeit verschwendet und was kam am ende raus: 0815 kopien und mittelschwere enttäuschungen. gerade im ambient und dronebereich suche ich schon seit ungefähr einem jahr nicht mehr nach neuen sachen, da es einfach fast nichts mehr gibt, was mich in diesen genres noch vom hocker schmeißen würde. da reicht es dann doch, sich auf die altbewährten künstler zu konzentrieren.

eine nette variante, seine eigene sammlung mal wieder neu zu entdecken: jahreshören. man gebe in seinen player eine jahreszahl ein. meinetwegen 2002 (wie ich gerade) und staune, welch großartige platten aus diesem jahr man schon wieder vergessen hatte. man höre dann und schwelge in erinnerungen... und lasse 2012 einfach mal 2012 sein.
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  #7  
Alt 04.04.12, 18:30
Benutzerbild von SikkiArt
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Die vielen Dinge die im Internet angeboten werden, sei es Nachrichten, Medien, oder in diesen Fall Musik, betäuben einen auf irgendeine weise, es ist einfach zu viel. Da fällt es mir persönlich manchmal sehr schwer durch zuschauen, gerade weil alles nur so temporär ist und Dinge von heute, morgen wieder alt sind. Was ich dem Internet schone in bisschen ankreide ist das wegfallen von einer isolierten Musikszene. Neue Sounds die in bestimmten Gegenden im Untergrund versteckt blieben und sich abseits vom Musikmarkt organisch entwickeln konnten (Seattle, Bristol, Norwegen etc.) sind heute fast unmöglich, weil jede Band heutzutage mal mindestens einen MySpace Account hat, wen nicht noch bessere Internet Präsenzen.

Das was Into the Wild gesagt hat stimme ich auch zu. Man hat mittlerweile viel gehört, hört viel momentan und es wird immer schwerer einen vom sprichwörtlichen Hocker zu hauen. Aber das Problem tritt an sich ja immer auf, wenn man sich mit einer Sachen besonders viel beschäftigt. Musik die ich vor Jahren viel gehört habe, wie z.b. 98 „Antichrist Superstar“ & „Mechanical Animals“ kann ich mir heutzutage nur noch schwer anhören, nicht unbedingt weil ich es schlecht finde, sondern eher weil ich diese musikalische Phase hinter mir habe und ich heute auf andere Sachen wert lege.

Damals habe ich auch eine CD oder Mini Disc Compilation (<< *Nostalgie*) bis an die Schmerzgrenze ausgereizt & zelebriert , mach ich heute auch nur noch selten, würde ich aber auch durch die obere genannte „intensivere“ Herangehensweise an Musik erklären. Wobei mir schon auffällt das ich bei meinen Ipod Classic manchmal mehr am Musik auswählen bin als sie wirklich zu hören („ach jetzt hätte ich Bock auf den Song“ „EINFACH ZU VIEL AUSWAHL!!!!“)

Ich versuche trotzdem mich intensiver mit einem Album zu beschäftigen und höre dann lieber ein Album mehrmals, als viele Sachen die nach einmal hören auf meinem Rechner vergammeln.

Da ist mir das „uptodate“ sein, wie Into the Wild bereits sagte, ziemlich egal.
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Geändert von SikkiArt (04.04.12 um 18:39 Uhr).
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  #8  
Alt 04.04.12, 19:04
Benutzerbild von Nicname
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Zitat:
Zitat von boneless Beitrag anzeigen
gerade im ambient und dronebereich suche ich schon seit ungefähr einem jahr nicht mehr nach neuen sachen, da es einfach fast nichts mehr gibt, was mich in diesen genres noch vom hocker schmeißen würde.
Lol, ich such fast nur noch Ambient und Drone, weil gerade die Genres fast immer was Gutes zu bieten haben.
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  #9  
Alt 04.04.12, 20:04
Benutzerbild von boneless
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Zitat von Nicname Beitrag anzeigen
Lol, ich such fast nur noch Ambient und Drone, weil gerade die Genres fast immer was Gutes zu bieten haben.
dann haben wir wohl unterschiedliche geschmäcker. ich hab auch so einiges, was du und mage im hören-thread so anpreist durchgehört, aber das hat mich entweder zu tode gelangweilt oder es klang wie bands, die derartige musik schon jahre zuvor gemacht haben.
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  #10  
Alt 05.04.12, 16:19
Benutzerbild von Agent Dale Cooper  
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Dinge sind immer nur soviel Wert, wie der Wert, denen man ihnen gibt.
Für mich wäre das Leben ohne Musik definitiv ein Irrtum.

Auf die Allgemeinheit darf die Frage "Was ist Musik heute noch wert?" hier eh nicht beziehen...
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I see no stability in history
Since we're finding lies upon lies upon lies

Geändert von Agent Dale Cooper (05.04.12 um 16:22 Uhr).
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  #11  
Alt 05.04.12, 21:30
Benutzerbild von Avalanche
Deliver the Message
 
Registriert seit: 02.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 2.098
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Ich sehe darin keine große Problematik, denn am Ende hat es jeder selbst in der Hand. Ich bin beispielsweise in keinem anderen Musikforum angemeldet und beziehe Tipps meistens aus meinem Bekanntenkreis oder stöbere auf cdbaby.com herum etc. - eventuell habe ich dadurch keinerlei Druck, irgendwas hören zu müssen, weil es gerade in vielen Foren diskutiert wird.

"Dinge sind immer nur soviel Wert, wie der Wert, denen man ihnen gibt." trifft es da schon richtig. Am Ende liegt es an mir, ob ich an meinen Lieblingsalben festhalte oder eben dem Schwarm folge, um nichts zu verpassen. Ich weiß, dass viele Sachen an mir vorübergehen aber ebenso, dass ich früher oder später dennoch auf die meisten Bands, weil sie gut waren und im Gedächtnis anderer Menschen ihren Platz gefunden haben, die diese Erinnerung nun gerne teilen. Es geht dabei nicht um Desinteresse meinerseits, sondern schlicht um eine andere Gewichtung. Kino ist beispielsweise auch ein gehöriger Zeitfresser, aber das Erlebnis möchte ich nie missen. Ebenso wie das Knien vor'm Plattenspieler und Betrachten der rotierenden Schallplatte oder das auf der Wiese liegen und dabei ein Buch lesen.

Und da das Internet nichts vergisst, hält sich das Vergessen eh in Grenzen.
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Then the day when the sadness comes - then we ask:
"Will this sadness which makes me cry - will this sadness that makes my heart cry out - will it ever end?"
The answer, of course, is yes.
One day the sadness will end.
Fire - Walk with Me

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  #12  
Alt 06.04.12, 11:26
Benutzerbild von Oenis
auf auf und davon
 
Registriert seit: 11.2009
Ort: zone
Beiträge: 4.498
Geschlecht: Männlich
hab mir jetzt hier nich alles durchgelesen, aber gab doch demletzt dazu auch n kommentar von autor und element of crime sänger sven regener dazu.



Sven Regener zum Urheberrecht: "Man pinkelt uns ins Gesicht!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
naja. genau genommen ist es ein wenig entrückt vom eigentlichen thema, bzw ein anderer blickpunkt zum thema "wert von musik" aber joa.


dazu auch noch:
Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum « 11k2



ich weiß nich, ich hab grad nich die muße eine eigene meinung dazu zu formulieren, aber ein paar diskussionanstöße kann man ja noch geben.
__________________
ich habe einen block, auf dem wichtige notizen steht
aber es steht nichts drin
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  #13  
Alt 08.05.12, 00:13
 
Registriert seit: 03.2010
Beiträge: 1.655
Schade, dass sich daraus hier im Forum gar keine Diskussion entwickelt hat. Das sog. Instant-Pamphlet des Wutbürgers Regener mag zwar einseitig gewesen sein und der Urheberrechtsdebatte nicht gerecht werden zu können, hat aber etwas provoziert, was längst überfällig war. Es melden sich die zu Wort, um die es eigentlich geht: Die Künstler selbst. Und diese wagen es jetzt auch unpopuläre Standpunkte zu vertreten.
Eine Reihe interessanter Gedanken formuliert dazu heute Alec Empire gegenüber dem Rolling Stone. Wirkt zwar alles etwas unzusammenhängend und aneinandergereiht, teilweise auch widersprüchlich, aber es zeigt wie komplex das Thema tatsächlich ist und, dass es weit über die Frage hinaus geht, ob ein Video in unserem Land verfügbar ist oder nicht.
Zitat:
Zitat von Alec Empire
Mir ist eins klargeworden in den nun schon zwei Jahrzehnten, in denen ich Hunderte von Songs veröffentlicht habe... Die Politik soll sich bitte heraushalten. Die Regulierung des Internets, Zensurmassnahmen, neue Gesetze, die Stasimethoden zulassen ...all das verkrüppelt das Internet. Wir brauchen keinen Überwachungsstaat.
Ich will nicht, daß meine Songs von Männern mit Gewehren verteidigt werden, denn darauf läuft es hinaus, wenn sie einen Jugendlichen wegen 'illegaler' Downloads vor Gericht zerren.
Aber viel schlimmer ist es, wenn der Staat genau diese Männer mit ihren Gewehren einsetzt, um uns Kreativen das Recht zu nehmen, Geld zu verdienen. Das ist zum Beispiel das Ziel der deutschen Piratenpartei. Diese Denkweise führt früher oder später zu Bücherverbrennungen, oder die Kreativen ziehen sich zurück und hinterlassen eine Leere.
Der komplette Artikel: Alec Empire zum Thema Urheberrecht - Rolling Stone
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  #14  
Alt 08.05.12, 16:12
Benutzerbild von Thelema
Jazz Snob, Eat Shit!
 
Registriert seit: 05.2009
Ort: Bankfurt
Beiträge: 1.713
Irgendwie enttäuschend. Wenn er der Anarchist wäre, der er früher mal behauptet hat zu sein, dann hätte er nicht für das Recht, Geld zu verdienen, sondern für das Ende der auf Privateigentum (an Produktionsmitteln) basierenden Geldwirtschaft plädiert. Und dieses Konzept der "kreativen Klasse" (falls er das damit meint) ist auch ein übel elitaristisches. Hat sich da einer vom System schlucken lassen, oder war da nie mehr als die rebellische Attitüde?

Das Dilemma innerhalb des Systems ist natürlich da, von daher kann ich seine Sorge/Ängste verstehen. Natürlich sollen die Künstler mit/von ihrer Kunst leben können. Aber kann die Lösung sein, das System (minus Polizei ...) zu verteidigen? Oder ginge es nicht eher darum, Wege zu finden, mit den neuen Technologien und Strukturen konstruktiv umzugehen? Man darf auch nicht vergessen, dass das privatwirtschaftliche Konzept des selbstständigen kapitalistischen Künstlers für die (Reproduktions-)Misere der Künstler verantwortlich ist und vor allem für Ausverkauf und Armut zuständig ist, es von daher etwas zweifelhaft ist, das zu verteidigen.
__________________
Zitat:
"I'm not in my head anymore ..." (The Madcap)

Geändert von Thelema (08.05.12 um 16:16 Uhr).
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  #15  
Alt 08.05.12, 20:25
 
Registriert seit: 03.2010
Beiträge: 1.655
Es geht doch nirgends um die Verteidigung bzw. Rechtfertigung des kapitalistischen Systems, einer Klassengesellschaft oder um ein Plädoyer für den Ausverkauf, den die Musikindustrie betreibt. Will man allerdings eine ernsthafte Diskussion führen, kann es genauso wenig darum gehen, "Fuck the system" zu schreien, Kaufhausfenster einzuschlagen und Autos anzuzünden. Wer sich inhaltlich mit Alec Empire und Atari Teenage Riot auseinandersetzt, weiß, dass es schon immer um mehr als linke Parolen ging. Es ist doch anachronistisch, in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch mit dem Klassenbegriff, dem Proletariat oder einem kommunistischen/sozialistischen/anarchistischem/wie auch immer gearteten Regime als Gegenentwurf zum Kapitalismus argumentieren und eine gewaltsame Revolution im Sinne von "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" einfordern zu wollen. Nun kann man einem selbsternannten Anarchisten alles Mögliche an den Kopf werfen, wenn derjenige gleichzeitig im System einigermaßen zurecht kommen will, aber was bleibt ihm denn anderes übrig? Keine Frage, es braucht Utopien, um etwas verändern zu wollen, aber dabei darf es doch nicht bleiben. Es braucht ebenso ein gewisses Maß an Realitätsnähe und Desillusionierung, um wirklich etwas Konkretes in die Tat umsetzen zu können. Die einzig sinnvolle Perspektive ist genau die, die du selbst vorschlägst:
Zitat:
Zitat von Thelema Beitrag anzeigen
Oder ginge es nicht eher darum, Wege zu finden, mit den neuen Technologien und Strukturen konstruktiv umzugehen?
Und das ist es auch, worauf Alec hinaus will, wenn er trotz der negativen Auswirkungen des Filesharings und gegen sämtliche Lobbyinteressen der Konzerne sowie der Politik folgendes Fazit zieht:
Zitat:
Zitat von Alec Empire
Wichtiger ist: Wir müssen garantieren, dass das Internet frei von staatlicher Kontrolle ist, denn es ist das aufregendste Experiment unserer Generation.
Alles Weitere dreht sich lediglich um den eigentlich selbstverständlichen Appell, Kunst so produzieren zu dürfen, dass der Konsum auf einem respektvollen Umgang mit Kunstwerk bzw. Künstler beruht. Und dabei muss klar sein, dass dieses Privileg eben nicht nur der Massenproduktion vorbehalten bleiben darf, sondern auch der Indie-Kultur zuteilwerden muss, um eine kontinuierliche Ausdifferenzierung, Innovation und letztendlich Progression der Kunst zu ermöglichen. Aber wie Alec auch schreibt, wird sich das ganz von selbst entwickeln und entsprechend regulieren, da Kunst nie losgelöst von politischen, gesellschaftlichen und technologischen Prozessen einfach so entsteht, sondern immer in Abhängigkeit dazu und als Reaktion darauf. Dieses absurde Szenario, wie es sich u.a. Regener ausmalt, dass die Kunst am Internet zu Grunde ginge oder dergleichen, wird nie eintreten.

Geändert von Into A Wolf (08.05.12 um 20:41 Uhr).
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  #16  
Alt 16.07.12, 16:40
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Zitat:
Zitat von Oenis Beitrag anzeigen
hab mir jetzt hier nich alles durchgelesen, aber gab doch demletzt dazu auch n kommentar von autor und element of crime sänger sven regener dazu.



Sven Regener zum Urheberrecht: "Man pinkelt uns ins Gesicht!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
naja. genau genommen ist es ein wenig entrückt vom eigentlichen thema, bzw ein anderer blickpunkt zum thema "wert von musik" aber joa.


dazu auch noch:
Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum « 11k2



ich weiß nich, ich hab grad nich die muße eine eigene meinung dazu zu formulieren, aber ein paar diskussionanstöße kann man ja noch geben.

"YouTube gehört Google. Das ist ein milliardenschwerer Konzern, die aber nicht bereit sind, pro Klick zu bezahlen." … "Wir sehen nicht ein, dass Milliardengeschäfte gemacht werden, auch mit Werbung in diesem Bereich, und wir kriegen davon nichts ab."

.. was ich daran nie verstehen werde: ein promotion-clip heisst deswegen promotion-clip weil er werbung ist. fürs album, für den künstler, fürs image, für konzerte. jede andere branche würde sich ein loch in den bauch freuen wenn sich die leute freiwillig ihre werbung ankucken statt aufs klo zu gehn oder auf rtl2 zu zappen. dass man videos sperrt in denen man sich komplette alben anhören darf, na gut, aber auch noch geld dafür haben wollen dass sich leute werbeclips ankucken düfen? irgendwie paradox.
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hier könnte ihre werbung stehen
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  #17  
Alt 21.07.12, 17:32
Benutzerbild von Hagen Freitach  
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Tach,

interessante Meinungen lese ich hier. Wenn ich das richtig verstehe, sind die meisten von Euch anscheinend Downloader.
Ich informiere mich auch im Internet über Musik und Bands, habe auch schon einzelne Stücke runtergeladen von Bands, die ich kennenlernen wollte - kaufe mir dann aber letztendlich originale CDs. Als das mit dieser CD-Brennerei anfing, war ich dieser riesigen Flut von Musik nämlich auch nicht mehr gewachsen, ich bekam von Freunden so viele mp3 Stücke, dass ich irgendwann der Meinung war, dass es besser wäre, doch wieder im Laden originale Scheiben zu kaufen..oder halt z.B. bei amazon zu bestellen. Denn da stellt sich nämlich wirklich die Frage: Ist mir diese oder jene Scheibe so viel wert, das ich sie kaufen möchte? Das Aussortieren fällt mir da wesentlich leichter. Meine mp3 Überschwemmung vor Jahren ließ mich da eher so denken: Ja, klingt nicht schlecht, kann man gebrauchen.
Und das ist für mich eigentlich kein großer Wert mehr.

Vor 20 Jahren habe ich in den ersten Vision-Magazinen die Alben-Rezensionen gelesen, hab im Plattenladen nachgekuckt, ob das Teil da ist und dort dann reingehört, entschieden, kauf ich oder nicht. Heute lese ich immer noch Musikmagazine, der Vorteil ist heute, dass ich im Internet dann in die für mich interessanten Scheiben reinhören kann, denn wo findet man noch einen wirklich gut sortierten Platten- CD-Laden? Leider verschwinden die ja, es ist so wie mit den kleinen Tante-Emma-Läden, die überall großen Supermärkten weichen müssen. Ich will hier jetzt nicht schlimm pathetisch werden, aber das ist wohl der Lauf und die Veränderung unserer Gesellschaft.
Mir geht´s aber darum, das für mich selbst wert zu schätzen.

Was die Diskussion um die Urheberrechte etc. angeht, echt schwierig. Ich kann Sven Regener irgendwie in seiner Grundaussage verstehen, halte es aber auch für etwas übertrieben.
Ich find das Zitat von Thelema auch ganz gut: "Oder ginge es nicht eher darum, Wege zu finden, mit den neuen Technologien und Strukturen konstruktiv umzugehen?"
Fakt ist natürlich, dass sich als Musiker heutzutage nicht mehr so leben lässt wie zu der Zeit, bevor es das Internet gab. Die verdienen hauptsächlich an Konzerten, den Eindruck kann das Internet ja nunmal nicht vermitteln. Der Preis einer CD hat sich seit 20 Jahren nicht geändert! Deswegen verstehe ich auch nicht die Leute, die jammern, wie teuer das alles wäre, seit mindestens 20 Jahren zahlen wir normalerweise für eine neue CD um die 16 €, damals um die 32 DM! Das kann man von Lebensmitteln, Ticketpreisen für die Bahn, Spritpreisen wohl kaum behaupten..
Karten für Konzerte sind allerdings echt teuer geworden, aber wie gesagt, das ist irgendwo der Preis für´s Internet.

Naja. Mal sehen, wie sich das alles noch so entwickelt in den nächsten 20 Jahren.

Geändert von Hagen Freitach (21.07.12 um 17:36 Uhr).
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  #18  
Alt 23.07.12, 17:01
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Zitat:
Zitat von Hagen Freitach Beitrag anzeigen
Tach,

interessante Meinungen lese ich hier. Wenn ich das richtig verstehe, sind die meisten von Euch anscheinend Downloader.
Ich informiere mich auch im Internet über Musik und Bands, habe auch schon einzelne Stücke runtergeladen von Bands, die ich kennenlernen wollte - kaufe mir dann aber letztendlich originale CDs. Als das mit dieser CD-Brennerei anfing, war ich dieser riesigen Flut von Musik nämlich auch nicht mehr gewachsen, ich bekam von Freunden so viele mp3 Stücke, dass ich irgendwann der Meinung war, dass es besser wäre, doch wieder im Laden originale Scheiben zu kaufen..oder halt z.B. bei amazon zu bestellen. Denn da stellt sich nämlich wirklich die Frage: Ist mir diese oder jene Scheibe so viel wert, das ich sie kaufen möchte? Das Aussortieren fällt mir da wesentlich leichter. .
so ganz versteh ichs nicht. ich bin jahrganz 79, also auch noch in der prä-digitalen musikwelt aufgewachsen sozusagen. mein spärliches taschengeld hat früher für so ca. eine cd im monat gereicht, manchmal auch nicht. man hatte ja als teenager auch sonst noch paar ausgaben wenn man nicht jedes wochenende allein vor rtl-samstag-nacht verbringen wollte. statt mp3s gabs überspielte musikkassetten. bei den wenigen cds gabs dann die möglichkeit entweder eine liebgewonnene kassette original zu kaufen, oder ins blaue rein was zu kaufen das mich interessiert hat und das sonst noch keiner zum überspielen hatte. ich hab mich quasi immer für zweiteres entschieden. und da waren auch natürlich fehlkäufe dabei. die hat man sich dann manchmal "schöngehört" weil man sich nicht eingestehen wollte, dass man geld für scheisse ausgegeben hat....aber dem umstand trauer ich nicht wirklich nach.
was ich damit sagen will: musik muss nicht zwangsläufig mehr "wert" für einen haben, nur weil man den original tonträger besitzt - und umgekehrt. ich hab dann jahre danach (als ich geld verdient hab) aus nostalgie n ganzen stapel der persönlichen klassiker bei ebay original gekauft, weil ich sie oiginal haben wollte. aber schon nach kurzem reinhören zu entscheiden was man kauft und keine mp3s zu hören weil einem sonst das aussortieren zu schwer fällt? kann ichnicht ganz nachvollziehen.
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  #19  
Alt 23.07.12, 21:24
Benutzerbild von Hagen Freitach  
Registriert seit: 07.2012
Ort: NRW
Beiträge: 42
Geschlecht: Männlich
Zitat:
Zitat von a13 Beitrag anzeigen
aber schon nach kurzem reinhören zu entscheiden was man kauft und keine mp3s zu hören weil einem sonst das aussortieren zu schwer fällt? kann ichnicht ganz nachvollziehen.
Das ist so gemeint, dass ich dann dazu geneigt habe, mir von diesen mp3s Audio CDs zu brennen, ohne die so wirklich gut zu finden. Die waren "nur ok". Und halt umsonst! Mir kam das irgendwann so vor, als würde es mir dabei nur um das "Haben" dieser CDs gehen. Dabei konnte ich einiges davon gar nicht so sehr gebrauchen, denn es gab da manchmal nur wenige Lieder, die ich gut fand, es war so eine Art sammeln nach dem Motto "kann ich ja vielleicht noch gebrauchen.". Und das ist der Unterschied.
Das war auch nicht auf die Allgemeinheit bezogen, sondern nur meine persönliche Erfahrung.

Früher hatte ich erst nur überspielte Kassetten, und das was Du beschreibst mit den Fehlkäufen kenne ich auch.. Leider hab ich dann damals ein paar dieser Fehlkäufe verschenkt oder wieder verkauft, da könnte ich mich jetzt drüber ärgern, denn manches finde ich heute doch wieder ganz gut.
Aber wat will man machen.
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  #20  
Alt 24.07.12, 01:44
Benutzerbild von tonitasten
Blitzkrieg Blob
 
Registriert seit: 03.2012
Ort: Potsdam
Beiträge: 896
Geschlecht: Männlich
Geht mir aber im Grunde genauso. CD´s, welche ich nicht so mag, landen widerum irgendwann beim Verkäufer. Geärgert hab ich mich aber darüber eher selten. Das waren dann auch eher die Fehlkäufe oder die Alben, die nach Monaten stark nachgelassen haben. Die wahren Schätze werd ich sowieso noch nach und nach auf Vinyl zulegen. Und da gibt es ehrlich gesagt pro Jahr vielleicht 2-3 Platten, die das Ganze wert sind. Früher gab es eventuell weniger Auswahl, aber die Rate der Alben die songwriterisch und klanglich top waren, war da weitaus höher. So richtig intensiv kann ich an neuen Sachen nur wenig hören und ich hab da sowieso eher meine Lieblinge, die ich regelmäßig auflege.
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