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Zurück   AMF > Alternative Musik > Musik Allgemein

Was ist Musik heute noch wert?

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  #41  
Alt 25.07.12, 20:24
Benutzerbild von Oenis
auf auf und davon
 
Registriert seit: 11.2009
Ort: zone
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Geschlecht: Männlich
sag ich ja immer! kommt zur dunklen seite.
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ich habe einen block, auf dem wichtige notizen steht
aber es steht nichts drin
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  #42  
Alt 25.07.12, 22:01
Benutzerbild von Hagen Freitach  
Registriert seit: 07.2012
Ort: NRW
Beiträge: 42
Geschlecht: Männlich
Zitat:
Zitat von Thelema Beitrag anzeigen
Und ich könnte zum Beispiel meine Wohnung mehr genießen, wenn ich weniger Alben hätte ...

Ich fürchte, das passiert in ein paar Jahren hier bei mir auch irgendwann...

Und dann denk ich vielleicht auch anders. Aber das dauert noch.
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  #43  
Alt 26.07.12, 01:26
Benutzerbild von tonitasten
Blitzkrieg Blob
 
Registriert seit: 03.2012
Ort: Potsdam
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Ist halt auch eine Umgewöhnungssache. Nur weil man die Musik auf anderen Wegen hört, ist diese ja nicht grundsätzlich schlechter. Und es gibt so viel an Auswahl und guter Musik, dass der kleine Geldbeutel dafür ja auch nicht immer ausreicht. Das Einzige was an solchen Diensten nervt, ist die Werbung dazwischen.

Edit: Vielleicht entspannen solche Dienste auch den Umgang mit Musik. Kennen muss man ja sowieso nicht mehr alles. Der Tag hat dafür auch nur ca. 8 Stunden zur Verfügung (für manche halt auch etwas mehr). Haben muss man schon längst nicht mehr alles. Und wenn man doch in eine Band investiert, ist das in einer gewissen Weise dann ja wieder etwas Besonderes.

Geändert von tonitasten (26.07.12 um 01:52 Uhr).
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  #44  
Alt 26.07.12, 02:44
Benutzerbild von Oenis
auf auf und davon
 
Registriert seit: 11.2009
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naja, ich zahl inzwischen die 5 euro im monat, für immer alles überall hören so oft ich will und werbefrei ist es mir das wert. is ja quasi nichmal ne drittel cd im monat, aber hören kann man dafür theoretisch 750 cds.
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  #45  
Alt 26.07.12, 03:10
Benutzerbild von tonitasten
Blitzkrieg Blob
 
Registriert seit: 03.2012
Ort: Potsdam
Beiträge: 896
Geschlecht: Männlich
Wenn ich die Musikempfehlungen hier im Forum schon längst in die Tat umgesetzt hätte, wäre ich irgendwo auf der Straße gelandet.

Und wenn man schon alles an Musik gehört hat, stumpft man da sowieso schon etwas ab. Da betrachtet man auch sogenannte Hypes und Messias etwas skeptischer.

Geändert von tonitasten (26.07.12 um 03:13 Uhr).
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  #46  
Alt 26.07.12, 09:45
Benutzerbild von Sandra  
Registriert seit: 11.2006
Ort: Bodensee
Beiträge: 4.704
Geschlecht: Weiblich
spotify kommt deshalb für mich nicht in betracht, da ich musik ganz selten nur am comp hör
wenn ich zuhaus musik hör, dann lieber über die guten boxen (raumfüllend) über die hifi (ich stöpsel da mein ipod an)
und ich brauch musik für unterwegs!
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http://www.lastfm.de/user/Sandi71/
you can make me dance like a chicken
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  #47  
Alt 27.07.12, 11:30
Benutzerbild von boneless
einfach aber simpel
 
Registriert seit: 12.2007
Ort: Naked City
Beiträge: 10.945
Geschlecht: Männlich
Zitat:
Zitat von Oenis Beitrag anzeigen
naja, ich zahl inzwischen die 5 euro im monat, für immer alles überall hören so oft ich will und werbefrei ist es mir das wert. is ja quasi nichmal ne drittel cd im monat, aber hören kann man dafür theoretisch 750 cds.
was für mich trotzdem lange nicht das gleiche ist, wie etwas wirklich zu besitzen...
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  #48  
Alt 27.07.12, 12:22
Benutzerbild von BlackMage  
Registriert seit: 02.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 12.315
Geschlecht: Männlich
Zitat:
Zitat von boneless Beitrag anzeigen
was für mich trotzdem lange nicht das gleiche ist, wie etwas wirklich zu besitzen...
Vor allem würd's mich nervös machen, immer von der Stabilität irgendwelcher Server abhängig zu sein, ob ich auf meine Musik zugreifen kann oder nicht.
__________________
Do you know how to waltz?
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  #49  
Alt 27.07.12, 17:46
Benutzerbild von Hagen Freitach  
Registriert seit: 07.2012
Ort: NRW
Beiträge: 42
Geschlecht: Männlich
Zitat:
Zitat von BlackMage Beitrag anzeigen
Vor allem würd's mich nervös machen, immer von der Stabilität irgendwelcher Server abhängig zu sein, ob ich auf meine Musik zugreifen kann oder nicht.
Ihr könnt Euch denken, dass es mir genauso geht...
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  #50  
Alt 27.07.12, 18:14
Benutzerbild von Oenis
auf auf und davon
 
Registriert seit: 11.2009
Ort: zone
Beiträge: 4.498
Geschlecht: Männlich
hatte ich in äh bestimmt 3 jahren benutzung noch nie nennenswerte probleme mit.
das einzige was doof ist, ist wenn man mit limitierter datenrate per surfstick o.ä. unterwegs ist, oder kein ordentliches internet hat.

es ist halt auch verdammt gut und wert allein zum musik entdecken, ohne illegal runterladen zu müssen (nich dass das ein argument für mich wäre, aber für andere vielleicht). nur mal schnell in irgendwas reinhören geht bequemer (keine drölf gema geblockten videos bis man mal was funktionierendes findet) und oft besser als in youtube, oder für leute gefangen im jahre 2008, myspace.

sicherlich, vielleicht gibts spotify in 5 oder 10 jahren nichmehr, und dann hat man nichtmal ein lausiges t-shirt vorzuzeigen, aber die (optionale!) handvoll hartgeld im monat für diesen service find ich echt gerechtfertigt.

aber ich glaub ich schweig jetzt zu dem thema, wer sich bis hierhin nich hat überzeugen lassen, es auszuprobieren, wird es wohl auch nach weiteren lobeshymnen meinerseits nich tun. :ß
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  #51  
Alt 27.07.12, 18:46
Benutzerbild von Hagen Freitach  
Registriert seit: 07.2012
Ort: NRW
Beiträge: 42
Geschlecht: Männlich
Zitat:
Zitat von Oenis Beitrag anzeigen
nur mal schnell in irgendwas reinhören geht bequemer (keine drölf gema geblockten videos bis man mal was funktionierendes findet) und oft besser als in youtube, oder für leute gefangen im jahre 2008, myspace.

Das ist ein gutes Argument!
Für mich allerdings dann nur zum "Reinhören".
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  #52  
Alt 16.03.13, 12:53
Benutzerbild von Euroboy  
Registriert seit: 04.2012
Ort: Bei Stuttgart
Beiträge: 385
Geschlecht: Männlich
Habe diese Woche auch diesen Spotify Client ausprobiert. Wirklich unglaublich was da schon in der free Version alles geht. Außer den Beatles ist mir keine Band aufgefallen die es nicht gibt. Fugazi, Dead Kennedys, Black Flag, Wipers; alles da. Selbst sowas wie die "Vision Creation Newsun" von den Boredoms die sonst kaum zu bekommen ist, kann ich nun umsonst und legal anhören.

So langsam glaub ich auch das zumindest im Pop Mainstream Sektor CD/Vinyl in den nächsten Jahrzehnten komplett austerben wird. Ich werde weiterhin in Plattenläden gehen und bei Mailordern bestellen, kann aber sehr gut verstehen, dass viele Kids ihre Musik auschliesslich über so Streaming Dienste hören oder downloaden. Leichter und billiger geht es nicht mehr.

Wobei ich mich frage wie das Geschäftsmodell von Spotify überhaupt funktioniert. Da fällt ja bei diesen zig-tausenden Bands/Künstlern die gestreamt werden, jedem nur ein paar Cent zu. Ob das längerfristig gutgeht?

Geändert von Euroboy (16.03.13 um 15:11 Uhr). Grund: geschäftsmodel
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  #53  
Alt 16.03.13, 14:40
Benutzerbild von Thelema
Jazz Snob, Eat Shit!
 
Registriert seit: 05.2009
Ort: Bankfurt
Beiträge: 1.713
Einige wenige Bands werden eben den Mainstream-Geschmack bedienen und durch die Masse leben können. Dass 95 Prozent der Bands kurzlebig bleiben und irgendwann desillusioniert aufgeben werden, stört die Anbieter ja nicht: Solange überhaupt noch Bands Erfolg haben, nährt das die Träume junger nachrückender Bands. Das ist wie im regulären Arbeitsmarkt: Solange noch Leute nachkommen, ist es okay, wenn Mitarbeiter mit 40 ausgebrannt sind. Die werden eben ersetzt. Gibt ja genug Austauschteile.

"Geschäfts-Model"?

__________________
Zitat:
"I'm not in my head anymore ..." (The Madcap)

Geändert von Thelema (16.03.13 um 14:45 Uhr).
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  #54  
Alt 16.03.13, 16:59
Benutzerbild von Raven
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So desillusioniert würde ich das nicht sehen. Dinge verändern sich halt. Genau wie sich Zeitungen und Literaturverlage, Filmproduktionsfirmen mittlerweile überlegen müssen, wie sie ihre Kohle machen und ihre Vertriebswege modernisieren können, ist das eben auch in der Musik so. Dadurch muss aber nicht zwangsläufig irgendwas aussterben. Print stirbt nicht aus, weil es Blogs oder eBooks gibt und der analoge Musikträger wird auch nicht ausgerottet werden, nur weil es jetzt Spotify gibt. Das ist mir zu viel früher war alles besser - Gerede. Und wenn man sich mal ausrechnen würde, wie viele Bands/Musiker vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren von ihrer Musik leben konnten und wie viele heute, unterstelle ich, dass heutzutage sogar noch viel mehr an die Fleischtöpfe können/dürfen. Früher brauchtest du eine Plattenfirma, heute gehts auch anders. Ist doch erstmal super.

Damit will ich die eklatanten Schattenseiten, die es natürlich gibt, nicht wegdiskutieren, aber dass 95% der Bands irgendwann desillusioniert aufgeben, war doch schon immer so. Auch ohne Internet.
__________________
blödbatz der woche.
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  #55  
Alt 16.03.13, 18:21
Benutzerbild von Thelema
Jazz Snob, Eat Shit!
 
Registriert seit: 05.2009
Ort: Bankfurt
Beiträge: 1.713
Nur hab ich nicht gesagt, dass "früher alles besser" war ... Mir ging es darum, klarzumachen, dass den Unternehmen die Bedingungen für die Musiker egal sind, solange sie (die Unternehmen) ihr Geld machen.

Und was die Medien betrifft: Für die Unternehmen ist das nicht egal, die sind arg am Schleudern. Vor allem aber sind die Arbeitsbedingungen für die Beschaftigten seit Jahren immer schlechter geworden. Das hat mit einem nostalgischen "früher war alles besser" gar nichts zu tun, sondern lässt sich durchaus an einer Reihe von Veränderungen festmachen - Arbeitszeiten, Sozialleistungen (Sozialleistungen? haha!), Gehälter/Honorare ... Wir haben Redakteure, die brauchen noch Nebenjobs, um über die Runden zu kommen. Aber klar: Die Unternehmen machen noch Geld. Ehrlich gesagt geht mir das Gutreden der Veränderungen ziemlich auf den Keks. Veränderung ist besser als Stillstand, aber ein Absturz ist auch eine Veränderung. Man sollte schon die Richtung benennen.

Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Thread.
__________________
Zitat:
"I'm not in my head anymore ..." (The Madcap)

Geändert von Thelema (16.03.13 um 18:33 Uhr).
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  #56  
Alt 16.03.13, 19:15
Benutzerbild von Raven
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Zitat:
Zitat von Thelema Beitrag anzeigen
Nur hab ich nicht gesagt, dass "früher alles besser" war ...
Ne ne, klar. Ging auch nicht explizit an Dich, auch wenns jetzt wahrscheinlich so wirkte. Sorry!

Zitat:
Und was die Medien betrifft: Für die Unternehmen ist das nicht egal, die sind arg am Schleudern. Vor allem aber sind die Arbeitsbedingungen für die Beschaftigten seit Jahren immer schlechter geworden. Das hat mit einem nostalgischen "früher war alles besser" gar nichts zu tun, sondern lässt sich durchaus an einer Reihe von Veränderungen festmachen - Arbeitszeiten, Sozialleistungen (Sozialleistungen? haha!), Gehälter/Honorare ... Wir haben Redakteure, die brauchen noch Nebenjobs, um über die Runden zu kommen. Aber klar: Die Unternehmen machen noch Geld. Ehrlich gesagt geht mir das Gutreden der Veränderungen ziemlich auf den Keks. Veränderung ist besser als Stillstand, aber ein Absturz ist auch eine Veränderung. Man sollte schon die Richtung benennen.
Aber welche Veränderungen meinst du denn? Und was würde ich gutreden? Natürlich will ich nicht die stellenweise prekären Arbeitsverhältnisse und ausbeuterischen Verhältnisse gutreden, die vielen Bereichen der Kulturbranche (und auch sonst überall) vorherrschen. Aber wenn du die Veränderung meinst, dass es mittlerweile eben nicht mehr reicht, nur auf einem Fuß zu stehen (Print, CD-Verkäufe, etc.), sondern wir es mit einer Ausweitung des Marktes in Online, Sharing, mobile, wasauchimmer für Formate zu tun haben, dann will ich da nichts gutreden, sondern so ist es halt. Diese Veränderung bzw. Verschiebung ist nunmal da und lässt sich jetzt nicht zurückreden. Das stellt natürlich ganz neue Anforderungen sowohl an die KonsumentInnen, als auch ProduzentInnen. Weil der Deal eben nicht mehr einfach ist, A hat die Ware, B kann kaufen oder nicht. Also muss sich natürlich auch A an die veränderten Bedingungen anpassen und Bs Entscheidungen über Kaufen oder Nicht-Kaufen werden viel gewichtiger. Weil B auf einmal entscheidend daran mitwirkt, inwieweit sich As Angebot verändert / verändern wird.

Es wird doch immer so sein, dass wir die Idee der Kunst (und Kultur und bla) einerseits als gesellschaftliches Gut und die Idee der Kunst andererseits als stinknormale Ware im Widerspruch gegeneinander stehen haben werden. Und ich denke, dieser Widerspruch lässt sich auch nicht so einfach auflösen.

So kann eine/r sagen, von meiner Musik will ich leben und das ist Arbeit, also bezahlt gefälligst dafür und der/die anderen kann sagen, meine Musik ist für alle da, nehmt sie, ich hab genug Geld oder lebe eh von etwas anderem. Und keiner von Beiden hat Recht oder Unrecht.

Wo arbeitest Du denn?
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  #57  
Alt 17.03.13, 00:16
Benutzerbild von Thelema
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Ich glaube, es gibt keinen grundlegenden Dissens zwischen uns. Nur verschiedene Perspektiven/Schwerpunkte auf dasselbe/demselben. Vermutlich ist nur mein Bedürfnis, bestimmten Entwicklungen entgegenzutreten, größer als bei dir. Ich nehme nicht gerne Dinge hin, die ich für falsch halte. Aber ich habe auch nicht unbedingt das zwingende Bedürfnis (jedenfalls nicht hier), Widersprüche aufzulösen - aber ich möchte sie dennoch benannt haben. Kunst als Ware ist u.a. abhängig vom Wirtschaftssystem - z.B., ob man es als Cluster individualierbarer Leistungen ansieht oder als gemeinsame Arbeit am kollektiven volkswirtschaftlichen Projekt. Mir stinkt eben, dass die "Logik" unseres Wirtschaftssystems die Entwicklungen vorgibt und die Leute zusehen müssen, wie sie einen Weg finden, nicht rauszufallen. In der Geschichte hat das zu einem Trend der zunehmenden Ökonomisierung der Lebensbereiche geführt. Das muss (und will) ich nicht gut finden.

(Mein Ausgangspunkt war übrigens nicht, dass Musik per Online-Streams konsumiert wird, sondern dass (These: ) diese Form der Vermarktung die Verhandlungsposition von Bands so unterminiert, dass sie mit Krümeln vom Gewinn zufrieden sein müssen, während die Verteiler - Online-Dienste - das große Geld einsacken.)
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Zitat:
"I'm not in my head anymore ..." (The Madcap)

Geändert von Thelema (17.03.13 um 00:22 Uhr).
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  #58  
Alt 17.03.13, 09:24
Benutzerbild von Euroboy  
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Zitat:
Zitat von Thelema Beitrag anzeigen
(Mein Ausgangspunkt war übrigens nicht, dass Musik per Online-Streams konsumiert wird, sondern dass (These: ) diese Form der Vermarktung die Verhandlungsposition von Bands so unterminiert, dass sie mit Krümeln vom Gewinn zufrieden sein müssen, während die Verteiler - Online-Dienste - das große Geld einsacken.)
Wobei ich auch nicht glaube das Spotify selber so einen Haufen Geld macht. Wieviele der User nutzen überhaupt das 5-10€/Monat Angebot? Es gab da mal einen Bericht im Spiegel indem eine hauptberufliche US Musikerin vorgerechnet hat, das sie trotz ca 70.000 Klicks auf ihre Songs, von Spotify in 6 Monaten gerade 250€ ausgezahlt bekommen hat.
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  #59  
Alt 17.03.13, 17:15
Benutzerbild von Thelema
Jazz Snob, Eat Shit!
 
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Normalerweise machen Websites ihr Geld über Werbung. Ich weiß nicht, wie das bei Spotify aussieht.
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Zitat:
"I'm not in my head anymore ..." (The Madcap)
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  #60  
Alt 18.03.13, 20:43
Benutzerbild von boneless
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Zitat:
Zitat von Euroboy Beitrag anzeigen
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was sehr viel über den heutigen wert von musik aussagt. leider.
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