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#1
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| Kraut-Rock
In der gemütlichen Zweizimmer-Wohnung von Chris Karrer im Münchner Stadtteil Schwabing ist die Zeit stehen geblieben: Obwohl elf Uhr vormittags, hat das Sonnenlicht zu dieser Oase des indischen Tands, der plüschigen Sofas und rauchverhangenen Luft keinen Zutritt. So stellt sich der Jugendliche von heute die Hippie-Höhlen der späten 60er-Jahre vor; und genau diese Ära ist auch das Zeitalter, über das Chris Karrer am liebsten spricht. Denn der schmale Graubart mit den Jesuslatschen, den orientalischen Leinenklamotten und dem kecken Filou-Bärtchen ist eines der letzten überzeugenden Hippie-Exemplare in diesem unseren Land - und darüber hinaus ein Original der vielbeschworenen wilden Zeit um das sagenumwobene Jahr 1968, das mittendrin im Geschehen steckte und das - viel wichtiger noch - trotz allem überlebt hat. Gleichzeitig ist der 56-jährige Wahl-Münchner mit Heimatstadt Kempten eine lebende Rock-Legende: Gründungsmitglied der Band, die bis heute als Inbegriff des kuriosen Kraut-Rock-Phänomens gilt - Amon Düül. Diese wüste wie genialische Formation gründete sich einst als Münchner Kommune mit elf Erwachsenen und zwei Kindern, die alles gemeinsam machen will, unter anderem Musik. Kurze Zeit nach der Gründung spaltete sich die Band in die politisierenden, rasch in die Bedeutungslosigkeit verschwundenen Amon Düül und in die sich Richtung musikalische Professionalität bewegenden Amon Düül II um den Gitarristen Chris Karrer. Letztere waren vor über vierzig Jahren die erste deutsche Band, welche die Kraut-Rock-Welle auch über die heimischen Grenzen hinaus zum Begriff machte. Damals schmückten die Schwabinger sogar die Titelseiten von englischen Musikgazetten wie etwa dem Melody Maker. Vor Amon Düül II hatte niemand aus der popmusikalischen Wüstenei Germany ernsthaft in Großbritannien auf sich aufmerksam machen können. Teutonische Rock-Bands übten sich bis dato gleichermaßen brav wie ungelenk darin, den anglo-amerikanischen Idolen nachzueifern. "Amon Düül II allerdings", urteilte der Melody Maker anno 1970, "ist die erste deutsche Gruppe, die als völlig eigenständiger Beitrag zur internationalen Pop-Kultur angesehen werden kann.". In das selbe euphorische Horn stiess auch John Peel, der britische Star-DJ, der zum großen Förderer des Kraut-Rocks in seiner Heimat wurde und die Teutonic Sounds in seiner Sendung rauf- und runternudelte. Kein Wunder: John Peel war stets auf der Suche nach neuen, aufregenden Klängen - und Amon Düül II lieferten sie ihm. Orgiastische und psychedelische Klänge trafen in den Frühwerken der Band wie "Phallus Dei" und "Yeti" auf fantastischen Surrealismus, der pompöse Bombast eines Richard Wagner duellierte sich mit lyrisch-zarten Folk-Klängen. Und alles stand dabei im Zeichen der Improvisation, die aus manchen Amon Düül II-Stücken zwanzigminütige Epen machte. "Die Improvisation", erinnert sich Chris Karrer mit verschmitztem Grinsen, "war das ein und alles. Wir hatten keine Zeit, um viel zu proben. Wir handelten nach dem Grundsatz: Wer üben muss, der hat es wohl nötig. Das leben damals war viel zu aufregend, um sich ins stille Kämmerlein zu verziehen und sich ausschließlich auf die Musik zu konzentrieren.". Parallel zu Amon Düül II formierten sich auch an anderen Orten der Republik wie Berlin, Köln oder düsseldorf innovative Bands, die der Besatzermentalität der hiesigen Rock'n'Roll-Szene entkommen wollten, indem sie mit neu gewonnenem Selbstbewusstsein nach neuen Tönen suchten. Nicht nur deren Musik klang häufig äußerst merkwürdig, sondern auch ihre Bandnamen: Faust, Can, Popol Vuh, Kraftwerk, Ash Ra Tempel, Tangerine Dream, Guru Guru oder Cluster, nur um die bekanntesten zu nennen. Bis weit in die 70er-Jahre hinein waren die Kraut-Rocker das popmusikalische Aushängeschild einer bis dato verunsicherten Nation, die endlich zu ihrer gegenwartskulturellen Identität finden wollte. Doch zum Ende jenes denkwürdigen, aufregenden Jahrzehnts machte der Bildersturm des englischen Punk auch vor deutschen Hörgewohnheiten nicht halt, verdrängte die Kulturrevoluzzer von einst aus dem Blickfeld und strich sie gar für lange Zeit aus dem Gedächtnis der Konsumenten. Wer in den 80er-Jahren noch über Kraut-Rock sprach, der galt als kauziger Nostalgiker, der offensichtlich versuchte, an der Zeit festzuhalten. Von Glück reden konnte, wer, wie die Düsseldorfer Elektronik-Tüftler Kraftwerk, inzwischen von den Medien einer anderen musikalischen Strömung zugerechnet wurde. "Wir waren", erinnert sich Chris Karrer, "zu Beginn unserer Karriere der absolute Underground. Doch in den späten 70er-Jahren gab es den nicht mehr, unsere äußerst revolutionären Ideologien und Visionen von früher brachen im Alltag immer weiter weg, das reaktionäre Spießertum war erneut auf dem Vormarsch. Erschwerend kam hinzu, dass Amon Düül II nie eine Single-Band oder in den Charts waren, sondern stets ein subkulturelles Ereignis. Phänomen und Ausdruck seiner Zeit, eine Art personifiziertes Gesamtkunstwerk. Wahrscheinlich hatten wir unsere Szene-Bedeutung stets völlig unterschätzt. Deshalb konnten wir später niemals davon profitieren.". Ähnliche Erinnerungen an seine musikalische Vergangenheit hatte auch Florian Fricke, am 29. Dezember 2001 mit nur 57 Jahren viel zu früh verstorbener Mastermind von Popol Vuh, während eines Interviews, das ich mit ihm Mitte der 90er-Jahre führte. Der klassisch ausgebildete Komponist und Pianist stand seinem Projekt bis zu seinem Ableben über dreißig Jahre vor. Bekannt geworden ist es vor allem durch die Soundtracks zu Werner Herzog-Filmen wie "Aguirre, der Zorn Gottes", "Nosferatu" oder "Fitzcarraldo". In England, Frankreich, Italien oder den USA steckt man Popol Vuh gerne in die New Age-Ecke - in die jene Band nach Ansicht von Florian Fricke aber absolut überhaupt nicht hineingehörte. Für ihre nicht unbeträchtliche Anhängerschar passte Popol Vuh sowieso in keine Schublade. Florian Fricke war neben dem Klassik-Rock-Veteranen Eberhard Schöner der erste deutsche Musiker, der bereits anno 1969 über einen Moog-Synthesizer verfügte, auf dem er die ersten beiden Popol Vuh-Alben, "Affenstunde" und "In den Gärten Pharaos", einspielte - noch heute gelten diese beiden Scheiben als Sternstunde im Bereich experimenteller elektronischer Musik. "Ehe Amon Düül II oder mein Projekt anfingen, die Musikszene in Deutschland zu prägen", resümierte der introvertierte Grübler bei unserem Gespräch im Jahr 1995, "gab es nur seichten Schlager auf der einen oder ein Sammelsurium schräger Töne auf der anderen Seite. Also: Kitsch oder die völlige Negierung von Tonalität à la Karlheinz Stockhausen. Wenn man ein seriöser Musiker sein wollte, galt die Faustregel: bloß keine Melodien. Dadurch gab es natürlich ein riesiges Vakuum in der Musiklandschaft. Und genau das versuchten wir zu füllen.". "Außerdem", erinnerte sich Florian Fricke, "litten all die einheimischen Musiker vor 1968 unter einem kulturellen Minderwertigkeitskomplex. Doch die gewaltigen Erfolge der Beatles und der Rolling Stones mit ihrer rebellischen Attitüde hatten zur Folge, dass in ganz Deutschland eine irre Aufbruchsstimmung entstand. Wir jungen Wilden fühlten uns plötzlich als Weltbürger. Und bei aller verschiedener musikalischer Prägung von Can, Amon Düül II oder Popol Vuh hatten wir doch eine Sache gemeinsam: die Andersartigkeit gepaart mit diesem World-Feeling. Das übrige Europa war verunsichert wegen dieser Bewegung, und um uns wie gewohnt abzuwerten, verpasste man uns das pauschale Etikett "Kraut-Rock". Wir Musiker fanden das zu Anfang total blöde. Doch die Musik-Industrie stürzte sich darauf, als sie merkte, dass damit Geld zu machen war. Und irgendwann traten auch wir die Flucht nach vorne an, nannten uns "Kraut-Rocker", und füllten diesen Begriff mit jeder Menge Leben. Die große Ernüchterung kam allerdings schnell. Denn während sich alle "Kraut-Rocker" zu Beginn jener Ära noch kannten und unterstützten, ließ dieses ungeheure Kollektivgefühl schon Mitte der 70er-Jahre nach. Jeder von uns musste schauen, wo er blieb. Das Hippietum war endgültig passé." Bis Mitte der 90er-Jahre dümpelten die meisten der Kraut-Rock-Veteranen vor sich hin. Chris Karrer schloss sich Embryo, eine Weltmusik-Formation aus München, an und vagabundierte ein Jahrzehnt lang durch die Welt. Florian Fricke stellte einen Großteil seines Schaffens in die Dienste des Filmemachers Werner Herzog, für den er Soundtracks fabrizierte. Faust, Gilla, Between und viele andere Bands lösten sich mangels Nachfrage auf. Can und Kraftwerk zehrten vom Ruhm vergangener Tage. Guru Guru, Tangerine Dream oder Cluster hielten sich äußerst mühsam und mit stetig sinkenden Verkaufszahlen über Wasser. Kraut-Rock, so schien es, war endgültig zum rein historisch-nostalgischen Relikt der Pop-Geschichte verkommen. Geändert von Matthias Holtmann (08.11.08 um 21:56 Uhr) |
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#2
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| Kraut-Rock - der keine Atlas zur Ära Berlin - das kommunale Klanglabor Berlin profitierte in den 60er-Jahren und in den 70er-Jahren von seiner außerordentlichen Insellage. Hier etablierte sich eine Szene aus Tüftlern, Musikerfindern und Laboranten, die nicht nur neue Klänge hervorzauberten, sondern auch ungewohnte Materialen einbrachten. Schon zu Beginn der 60er-Jahre fanden sich immer wieder neue musikalische Kreativzellen, die auf engstem Raum virtuelle Welten generierten. Tangerine Dream begannen als veritable Jazz-Rock-Band mit meditativen Tendenzen, die sich immer stärker elektronisierten. Im Umfeld von Tangerine Dream formierten sich um 1970 Ash Ra Tempel, Agitation Free, Psy Free und andere Bands, die in regem ideelen und personellen Austausch standen. Freie Improvisation, die Installation von Klangflächen und die Übersetzung visueller Prinzipien in Musik wurden zu den Markenzeichen dieser Szene, aus der Persönlichkeiten wie Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Michael Hoenig, Chris Franke oder der heute weitgehend vergessene Gitarrist Ax Genrich hervorgingen. Ende der 70er-Jahre begann sich der ästhetische Überbau der inzwischen elektronisch dominierten Cosmic-Szene zu weit vom Klang des Alltags zu entfernen. Nicht zufällig entpuppte sich Berlin als eine der Schaltzentralen für die Neue Deutsche Welle. Klaus Schulze produzierte Ideal, und die Einstürzenden Neubauten setzten unter dem Vorzeichen des Punk genau dort an, wo Tangerine Dream ein Jahrzehnt zuvor ihren Ausgangspunkt markiert hatten. Doch Berlin war nicht nur kreatives Schlaraffenland, sondern auch stets Schauplatz politischer Konfrontation und radikaler Jugendproteste. Neben dem von sozialer Wirklichkeit abgeschirmten, kosmischen Elektronik-Zirkel war Berlin somit auch Bühne einer unmittelbar auf gesellschaftliche Veränderungen reagierenden Polit-Rock-Szene. Nach dem Vorbild von Floh De Cologne zelebrierten Progressive Agitprop-Bands wie Lokomotive Kreuzberg zappaesken Cabaret-Rock und aktivierten ihre Fans vor allem unter linken Studenten. Ihre starke Vereinnahmung durch DKP und die offizielle Kultur-Szene der DDR entzogen ihr aber Ende der 70er-Jahre die Glaubwürdigkeit. Durch das Aufkommen des Punk fand politischer Unmut schließlich einen weit prägnanteren Ausdruck. Einzig Ton Steine Scherben hatten die soziale Durchschlagskraft des Punk bereits Anfang der 70er-Jahre vorweggenommen und rekrutierten in den 80er-Jahren neue Anhänger in der Hausbesetzer-Szene. Köln-Düsseldorf - Prä-Industrial an Rhein und Ruhr Das Rhein-Ruhrgebiet ist die klassische Industrielandschaft voller Kraftwerke, Hochöfen, Schlote und Zechen. Ein fruchtbarer Boden für Konstruktivisten. Anders als in Berlin bildete sich hier kein zusammenhängendes Biotop heraus. Während in Wuppertal der Free Jazz internationale Akzente setzte, dessen Improvisationshaltung auch die Kraut-Rock-Szene berührte, formierten sich vor allem in Köln und Düsseldorf eine Reihe von Bands, die peinlich genau auf persönliche und stilistische Abgrenzung bedacht waren. Die namhafteste Düsseldorfer Kraut-Rock-Formation ist bis heute Kraftwerk. Ihr minimalistischer Pop blieb in Deutschland zunächst weitgehend ohne Nachahmer, sollte aber entscheidenden Einfluss auf den internationalen Electro-Pop und den HipHop der 80er-Jahre haben. Das zweite Standbein der Szene in Düsseldorf war das Duo Neu!, das im Gegensatz zu Kraftwerk auf rhythmische Interferenzen und Improvisation setzte und sich statt Reduktion fortschreitende Klangschichtung auf die Fahnen schrieb. Die Band Cluster kam ursprünglich aus Berlin, fand aber in Düsseldorf ein ädaquateres Umfeld für ihren Industrial Sound. Mitte der 70er-Jahre legten Cluster und Neu! teilweise mit Brian Eno unter dem Logo Harmonia die Grundlagen für die Ambient-Revolution. Unter ihrer trashigen Inkarnation als La Düsseldorf nahmen Neu! bereits die Ästhetik der Neuen Deutschen Welle vorweg. Aus den fruchtbaren Ruinen der Düsseldorfer Kraut-Rock-Industrie gingen Ende der 70er-Jahre hyperventilierende Minimalisten wie Deutsch Amerikanische Freundschaft oder die Dada-Pioniere Der Plan hervor. Die Kölner Szene wurde vom Ende der 60er-Jahre bis Mitte der 70er-Jahre unanfechtbar von Can dominiert. Mit ihrem genuinen Hybrid aus Neuer Musik, Jazz, Blues, Psychedelic und Ethno-Einflüssen stiegen sie in die erste Riege der internationalen Progressive Rock-Bands auf, die in England, Frankreich, Italien und Amerika ungleich größeres Ansehen genossen als in Deutschland. Auch Can musizierten ganz für sich und bauten um sich herum keine Szene auf. Neben Can nahmen sich konventionelleren Mustern folgende, wenn auch immer noch originelle Kölner Bands wie Triumvirat oder Birth Control eher wie Zwerge aus. Von relativ großem Einfluss war die Agitprop-Band Floh de Cologne, die experimentelle Klang-Collagen mit scharfen politischen Kommentaren verband, nach dem Durchbruch des Punk aber zu verkopft klang. München - zwischen Oktoberfest und Englischem Garten Die Isar-Metropole war in der Blütezeit des Kraut-Rock eine Stadt mit vielen Gegensätzen - erzkonservativ und trotzdem weltoffen, solch eine Spannung erzeugte einen sehr starken Reflex, der sich in den Künsten und dort besonders in der Musik niederschlug. Schuhplattler und psychedlischer Underground - in der Tat ein Culture Clash. Wegbereiter der bajuwarischen Szene waren Amon Düül, die mit ihrem Song "Mama Düüls Sauer(krautband)" dem Stil zu einem Namen verhalfen. Amon Düül gehörten trotz aller Umbesetzungen, zu den beständigsten Formationen, die gerade auch in der zweiten Inkarnation einige wichtige Platten veröffentlichten. Out Of Focus hätten sicherlich internationale Erfolge gefeiert, denn ihre psychedelische, auf langen Jams basierende Musik, gehörte handwerklich und kreativ zu den schönsten Beispielen Made in Bavaria - leider waren sie vertraglich an das zu kleine Independent-Label Kuckuck gebunden und so blieben sie ein Szene-Act, der zwar häufig auftrat, aber nie richtig bekannt wurde. Die Live-Szene in München hatte es sowieso in sich - Läden wie Big Apple, Blow Up, Crash und das verruchte Münze 7 (Hauptumschlagplatz für Drogen), sowie die Auftrittsmöglichkeit am Königsplatz (wurde zur Olympiade 1972 errichtet), ermöglichten vielen Bands vor einem großen Publikum zu spielen. Dies war beispielsweise eine Chance für Subjekt ESQ., die von Caravan, Camel und Pink Floyd beeinflusst wurden. Die Nachfolge-Band von Subjekt ESQ. waren Sahara und schon wären wir bei einem weiteren wichtigen Kapitel des Kraut-Rock: der Weltmusik. Embryo, 1969 gegründet, waren die Keimzelle des Genre - ihre andauernde Suche nach musikalischen Ausdrucksformen begann mit Jazz- und Psychodelia-Experimenten und gipfelte in einer Doppel-Langspielplatte "Embryo's Reise", der musikalischen Dokumentation eines Trips durch Afghanistan und Indien. Ein weiterer Begründer dieses Stils war Georg Deuter, dessen spätere Platten in Richtung New Age tendierten. Sein Erstlingswerk "D" hingegen war aber besonders wegen der gelungenen Mischung aus Naturinstrumenten und elektronischen Klängen wegweisend. Im Kontrast dazu basierte die Musik von Popol Vuh meist auf synthetischen Instrumenten. Udo Lindenberg in Bayern - kaum vorstellbar, doch in Jugendjahren war der spätere supercoole Sänger ein begnadeter Drummer, der mit Niagara zwei sehr schöne, von Percussion dominierte Scheiben einspielte. München gehörte historisch gesehen zur amerikanischen Besatzungszone und so entstand recht schnell ein Kontakt zu der damals populären Jazz-Szene. Die amerikanischen Musiker spielten, sofern sie einen Off-Day hatten, liebend gern in entsprechenden Szene-Läden. Klaus Doldinger und seine Band Passport nutzten dies als Inspiration und erschufen eine europäische Variante des Stils - München war sicherlich der Ausgangspunkt des Fusion, der von Curt Cress, Wolfgang Dauner oder XHOL bestimmt wurde. Hamburg - Lust auf der Reeperbahn und Laster im Grünspan Die Kraut-Rocker aus Hamburg konnten, wie bei keiner anderen Stadt, auf eine gewachsene Szene aufbauen. Der Top Ten Club und besonders der Star Club, in dem wirklich jede Koryphäe der damaligen Zeit auftrat, waren Anziehungspunkte für junge Musiker, die sich auf die Suche nach heißen Sounds begaben. Da in den späten 60er-Jahren der britische Blues-Boom ans Festland schwappte und britische Bands wie Chicken Shack, Keef Hartley Band und Steamhammer in Hamburg spielten, ist es nur logisch, dass im Sound der deutschen Formationen anglo-amerikanischen Wurzeln zu hören waren. Zudem wurden die Blues-Importe aus den USA über den Seeweg transportiert und so erhielten die Hanseaten ihre Schätze immer etwas schneller. Auch die Rattles und Achim Reichel, ihr Mastermind, der neben seinem Wonderland-Projekt überall mitmischte, stellten einen wichtigen Bezugspunkt dar, weil sie bewiesen, dass man sich vor der ausländischen Konkurenz nicht zu fürchten brauchte. Im Sinne des Kraut-Rock gehört Hamburg zu den am wenigsten innovativen Szenen - jedoch kamen aus der Stadt brillante und hochkarätige Bands. Inga Rumpf war die faszinierende Sängerin mit der vom Blues- und Soul beeinflussten Stimme - ihre Zusammenarbeit mit Frumpy führte zu mehreren Kultalben wie "Live" und "Frumpy 2", bei denen auch Rainer Baumann, Deutschlands bester Blues-Gitarrist, mitwirkte. Atlantis waren quasi eine Neuauflage von Frumpy, jedoch kommerzieller ausgerichtet und etwas mehr in Richtung Hard-Rock tendierend, die sich allerdings 1975 auflösten. Die auch der härteren Liga angehörenden Lucifer's Friend spielten sehr gute, eigenständige Platten ein, verloren aber mit den Jahren ihre Power. Ihre ersten drei Releases sind jedoch uneingeschränkt zu empfehlen. Bei all diesem harten Stoff sehnt man sich nach etwas Beschaulichkeit - und wird schnell fündig, denn Ougenweide gehörten mit ihrem sanften Folk (ähnlich dem von den britischen Pentangle) zu den besten Bands des Genre. Wer noch mehr Romantik wollte, fand diese bei Novalis - wie die Namensgebung ausdrückt, handelte es sich bei ihnen um Vertreter einer sensitiven Progressive Rock-Formation. Besonders "Banished Bridge" und "Sommerabend" sind hörenswert. Tradition ist gut und schön, doch Experimente dürfen nicht fehlen - ganz im Sinne des Progressive Rock-Booms im UK nahmen Tomorrow's Gift zwei sehr schöne Alben auf, die sich musikalisch zwischen der britischen Canterbury-Szene, Camel und verspieltem Hard Rock deutscher Prägung bewegten. So auch Ikarus und Zarathustra, die erstgenannten vertrackter und durchdachter, die zweitgenannten mehr in Richtung von Vanilla Fudge oder Atomic Rooster gehend mit typisch krautigen Obertönen. Eine wichtige Anlaufstelle in Hamburg war Conny Plank, der oft in den Windrose Studios produzierte und sich für viele bedeutende Platten der Ära verantwortlich zeigte. Er unterstütze auch Udo Lindenberg bei seinen ersten Gehversuchen in puncto Rock-Musik mit deutschen Texten. Von Udo Lindenberg zu Jazz. Bis auf Thirsty Moon, Brave New World und dem RMO, war nicht besonders viel los an der Waterkant. Wie schon erwähnt orientierte sich die Mehrzahl der Musiker, wie Randy Pie in ihrem Hit bemerkten, an "England, England". Landkommunen und städtische Freidenker Neben den musikalischen Zentren des Kraut-Rock bildeten sich in den kleineren Städten und in ländlichen Regionen eine Vielzahl unterschiedlichster Bewegungen. Der "Zurück zur Natur"-Trend und das Leben in Kreativ-Wohngemeinschaften boten vielen Musikern eine neue Perspektive, die sie gelungen umsetzten. Kraan (Wintrup) und Guru Guru (Finkenbach) sind Paradebeispiele für den Trend, ebenso wie auch die Bielefelder Progressive Rock-Acts von Virus und Sperrmüll aus der Kölner Umgebung. Wenn wir die geologische Rundreise in Oldenburg beginnen, stoßen wir zunächst auf Schicke, Führs, Fröhling, die erst in den letzten Jahren die ihnen zustehende Anerkennung erlangten. Ihr Sound aus symphonischer Klassik, Elektronik und Art Rock gehört zu den interessantesten Momenten der deutschen Rock-History. Das gleiche kann von den circa 800 Kilometern entfernten Yatha Sidra behauptet werden, denen das angenehme Klima in Freiburg im Breisgau zur höchsten Inspiration verhalf. Ihr Meisteralbum "A Meditation Mess" ist an Originalität unerreicht. Space, ein wenig Jazz und eine sehnsuchtsvolle melancholische Grundstimmung, alles sehr far out, aber trotzdem geschlossen. Im historisch vorbelasteten Nürnberg zeigten Ihre Kinder, dass deutsche und zugleich politische Texte sehr wohl mit anspruchsvoller Rock-Musik vereinbar sind. Im Kohlenpott - da war es in den 70er-Jahren ganz schön dreckig - setzten Bands wie Epitaph (Dortmund), die Folker Witthüser & Westrupp - mit ihrem Underground-Hit "Nimm einen Joint, mein Freund" - und die erfolgreichen Eloy (Essen) einen Kontrapunkt zur harten Realität. Essen war im übrigen gleichzeitig der Veranstatulngsort der "Brain Festivals", bei denen unter anderem Gate, Message, das Release Music Orchestra und Blonker auftraten. Klassische Universitätsstädte stellten einen weiteren Schwerpunkt im Mosaik des Kraut-Rock dar, etwa Marburg mit Pell Mell, die einen orchestralen Progressive Rock mit Psychodelia verbanden, oder Epsilon, die einen von schweren Orgeln dominierten Progressive Rock darboten. Auch Hannover hatte einiges zu bieten. Etwa die abgespacte Musik von Ramses und natürlich die aufgrund zahlreicher Auftritte äußerst populären Jane. Nicht zu vergessen sind die Scorpions, die zu Beginn ihrer Karriere mit dem Debüt "Lonesome Crow" eine sehr ungewöhnliche Scheibe veröffentlichten. Nach dem die Band musikalisch in sehr seichten Gewässern strandete, verließ Uli Jon Roth die Fünf und gründete Electric Sun, mit denen er drei Platten aufnahm. Diese begeistern Gitarristen auf der ganzen Welt, denn der klassische, mit vielen Arpeggios versehene Stil war vollkommen neu. Geändert von Matthias Holtmann (08.11.08 um 21:58 Uhr) Grund: Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung |
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#3
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| Kraut-Rock oder nicht?
Viele Bands, die zum Kraut-Rock gezählt werden, spielten einen Sound, der eher mit dem anglo-amerikanischer Künstler vergleichbar war. Sie machten vor allem ab Mitte der 70er-Jahre auf sich aufmerksam. Einige davon werde ich aufgrund ihrer Relevanz im nachfolgenden Kontext vorstellen. Hard Rock Acts wie Jimi Hendrix, Iron Butterfly, Black Sabbath, Deep Purple oder Led Zeppelin gaben den Startschuss zu einer härteren Gangart des Rock. Und in Deutschland? King Ping Meh aus Mannheim spielten einen gitarren- und orgellastigen Sound, der sie zu einer Sensation auf dem Live-Sektor machte. Insgesamt sechs Scheiben brachte die Band auf den Markt. Auf nur eine Platte brachten es Armageddon aus München, die niveauvollen, vom überzeugenden Gitarrenspiel von Frank Dietz getragenen Hard Rock mit individuellem Touch spielten. Gift, eine Band aus Augsburg, kamen immerhin auf zwei Longplayer - ihre Textzeile "Smoke a cigarette before and then take me from behind" sollte sie für immer in den Rock-Olymp erheben. Erwähnenswert sind desweiteren Second Life, Tiger B. Smith. Mc Church Soundroom, Nosferatu, Lucifer's Friend, Wind - speziell deren erste Platte ist wahrlich ein Hammer - und auch die Scorpions in ihrer Anfangszeit. Folk Die britische Folk-Explosion bewirkte einiges in deutschen Landen. Ougenweide aus Hamburg waren die wohl populärste Formation: neun Scheiben in acht Jahren sprechen für sich. Peter Bursch, der Gitarrenlehrer der Nation, spielte mit Bröselmaschine drei Platten ein, von denen nur die erste interessant ist, da sie musikalisch, auch wegen der reichhaltigen Instrumentierung, viele unterschiedliche Stimmungen transportiert. Hölderlin entwickelten sich nach ihrem Debüt in Richtung des Progressive Rocks; ihr Erstling "Hölderlins Traum" gehört allerdings noch zu den Klassikern der deutschen Folk-Szene. Weitere interessante Folk-Bands waren zudem: Carol Of Harvest, Flute & Voice, Liederjan und Sparifankal. Symphonic und Progressive Nach dem die Protagonisten des britischen Progressive Rock ihren Zenit längst überschritten hatten, begann die kurze, aber intensive Phase des teutonischen Progressive Rock. Einige Bands, die in ihrer Anfangszeit unüberhörbar vom Zeitgeist des Kraut-Rock geprägt waren, wie Grobschnitt oder Eloy, wurden hierzulande zu Vorreitern des symphonischen-progressiven Rocks. Grobschnitt brachten mit "Rockpommel's Land" sowie "Solar Music Live" zwei Klassiker auf den Markt. Über Eloy braucht man wirklich nichts mehr zu schreiben - Alben wie "Dawn", "Inside" und vor allem "Ocean" sowie ihre stete Live-Präsenz festigten sehr schnell ihren Ruf als Aushängeschild der deutschen Szene. Drei der interessantesten Vertreter der deutschen Progressive Rock-Szene waren Tibet, Neuschwanstein und Epidaurus - allen Bands gemein war, dass sie jeweils nur eine - allerdings verdammt gute - Platte aufnahmen. Speziell das Album "Earthly Paradise" von Epidaurus genießt heutzutage einen enormen Kultstatus. Auf die Frage ob Epidaurus sich als Kraut-Rock-Band gesehen haben, entgegnete deren Keyboarder Gerd Linke: "Die klassischen Kraut-Rock-Bands haben wir kaum gehört, wir waren eher von den internationalen Acts wie Yes, King Crimson und Genesis beeinflusst.". Unbekannter waren Message und Epsilon. Beide spielten ausgefeilten Progressive Rock, teils mit klassischen Einlagen, teils mit vertrackten Arrangements. Anyones's Daughter bewegten sich stilsicher in Art Rock-Gefilden, insbesondere ihre ersten drei Platten sind zu empfehlen. Ihre mutige Umsetzung von Hermann Hesses "Piktors Verwandlungen" unterstrich die Tendenz, Literatur rockmusikalisch umzusetzen. Zomby Woof sind ein exzellentes Beispiel für progressive Sounds, die auch im Ausland viel Anerkennung fanden. Natürlich dürfen Triumvirat nicht vergessen werden. Ihre Musik war von The Nice und Emerson, Lake & Palmer inspiriert, und auch hier sind die Releases aus der Mitte der 70er-Jahre - in erster Linie "Old Loves Die Hard" und "Spartacus" - hörenswert; spätere Veröffentlichungen neigten leider zur Banalität. Stilistisch auf gleichen Fahrwasser befanden sich Tritonius, die zwei Platten bei der BASF herausbrachten. Die als Psychodelia-Band gestarteten Analogy gehören auch zu den bemerkenswerten Vertretern der teutonischen Umsetzung des Progressive Rock. Mit dem Konzeptalbum "The Suite" zeigten die Musiker, dass sie auch komplexe, vertrackte Strukturen in schönem Spielfluss ausdrücken konnten. Wer wurde vergessen? Wintergarden, Pell Mell, Ego On The Rocks und Frame. Die meisten der genannten Bands hatten nur eine kurze Blütezeit, lösten sich auf bzw. passten sich dem kommerziellen Sound der 80er-Jahre an. Damit wurden sie vom selben Schicksal eingeholt wie die Protagonisten der Kraut-Rock-Bewegung. Geändert von Matthias Holtmann (08.11.08 um 21:47 Uhr) |
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#4
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gut gemacht herr holtmann. ^^ informativ allemal ... nun ich werde direkt mal in die eine oder andere für mich "neue" band reinhören, ob man die sachen noch so einfach bekommt ist wohl die andere frage. |
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Kraan ftw! Doofer Zufall aber eigenlich: Andy Nogger für 4,97 bei Amazon mitgekauft um auf über 20€ zu kommen. Das Album dann für spitze befunden. Dann vier weitere Alben, auch für jeweils 4,97 nachgekauft. Super Band! |
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#6
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| Jau, Kraan sind Top. Ich habe das Andy Nogger Album schon 'ne ganze Weile und habe mir jetzt noch das "Wiederhören" Album gekauft. Bestimmt nicht das letzte Werk der Band, die den Weg in meine Sammlung findet. Und hallo? 4,97€? Da muß ich doch gleich auch mal gucken. ^^
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#7
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Mit infernalischem Kreischen schiebt ein unsichtbare Hand die marmorne Platte vom Grab, ein halbverwester Thread steigt heraus und starrt in die Dunkelheit lange vergangener Zeiten, als hier noch das Leben tobte. "Krautrock ..." entfährt es seinen verfallenen Lippen wie ein verwehtes Stöhnen ... Mal ein kurzes Brainstorming - meine persönlichen Highlights: Definitives Kraan-Album: "Kraan Live" von 1975; da drauf: Kraan Arabia, Nam Nam, Holiday am Marterhorn, Andy Nogger; weitere Alben: Wintrup; Andy Nogger; "Tournee" ist dann schon ein Jazzrock-Album, leicht weichgespült, aber noch klasse Instrumentalarbeit Embryo: Steig aus!, Rocksession, Live, Apo-Calypso, Embryo's Reise Frumpy: Frumpy 2; muss man haben Birth Control: Hoodoo Man, Live Agitation Free: Malesch, 2nd Amon Düül: Psychedelic Underground Amon Düül II: Phallus Dei, Yeti, Tanz der Lemminge (quasi die Definition von Krautrock) Eloy haben auch als Krautrock-Band angefangen: Inside, Floating Neue Krautrock-Bands: Electric Orange: Morbus, Krautrock from Hell Auf deren Website kann man in viele Sachen reinhören und einige Live-Aufnahmen kostenlos runterladen; lohnt sich! * ELECTRIC ORANGE * Øresund Space Collective - dänisch-schwedisch-amerikanische improvisierende Spacerock-Band, Massen an Material zum kostenlos Runterladen; kann auch mal langatmig werden, auf jeden Fall spacig , Alben: The Black Tomato, Dead Man in Space, Slip Into The VortexOresundSpaceCollective Samsara Blues Experiment: Long Distance Trip (Heavy Psych, nimmt auch Stoner-Elemente auf) Weitere Bands zum Anchecken: Sula Bassana, Zone Six, Südstern 44, Electric Moon, Liquid Visions, Terraplane Und gerade entdeckt: Pharaoh Overlord aus Finnland. Die klingen authentischer als die Originale. "Lunar Jetman" aus diesem Jahr ist definitiv ein Ohr wert. Geändert von Thelema (22.04.12 um 03:33 Uhr) |
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#8
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| Zitat:
Definitiv ein Meilenstein. Aber nicht nur des Kraut-Rock, auch gerade aufgrund der zweiten Albumhälfte bezüglich der dort zu hörenden Improvisationsarbeit wegweisend. Chris Karrer, den Gitarristen von Amon Düül II, durfte ich sogar schon einmal in dessen Wohnung besuchen. Hat mein damaliger Musiklehrer für mich arrangiert, weil ich seinerzeit mit seiner Tochter zusammen war - also mit der Tochter des Musiklehrers. Und oben ist mir ein gewaltiger Fauxpas aufgefallen, und zwar genau hier: Zitat:
Jetzt bemerke ich es: Als ich den Text schrieb war der 08.11.08. An dem Tag feierte einer meiner Onkel seinen 56. Geburtstag. |
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#9
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und wie alt ist er? 57?
__________________ The difference between me and you is that i'm not on fire! |
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#10
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64. Falls ich richtig rechnen kann. :F
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#11
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Heutige Zeitrechnung ist er 64 Jahre. Zur Zeit des Textes war er 61 Jahre. |
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#12
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hoch interessanter thread! super post! da gibts wohl noch einige bands und alben, die ich mir mal besorgen sollte... ich persönlich liebe auch noch v.a. Faust, Eulenspygel und Schwoißfuaß; Lucifer's Friend fällt ja nicht so ganz in den bereich Krautrock, ist aber meines ermessens auch äußerst geil... |
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#13
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| Zitat:
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#14
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xD
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#15
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Zu Kraut-Rock oder anderen Musikrichtungen sowie Bands äußere ich mich in fünf Tagen wieder. Zitat:
![]() Bezüglich Wohnungseinrichtung empfehle ich im übrigen folgendes Thema. |
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