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Playlist Of The Week

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  #1  
Alt 07.10.09, 11:24
Benutzerbild von Tortenheber
glaubwürzig
 
Registriert seit: 08.2008
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Playlist Of The Week

Frech bei 'nem anderen Forum abgekupfert...

Bolle meint, hier sollen eigene Meinungen/Bewertungen zur Musik der letzten Woche rein. Samstag, Sonntag ...wie's passt.
Tun wir ihm doch den Gefallen. *geek*
__________________
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  #2  
Alt 07.10.09, 17:57
Benutzerbild von ascension
mu
 
Registriert seit: 02.2009
Beiträge: 2.967
wie, so was wir so die Woche gehört haben?! Oder aktuelle Releases?! Mach mal nen Beispiel, Bolle.
__________________

One has to come to terms with one's own mortality. You know, you can't really help people who are having problems with mortality if you've got problems of your own, so you have to begin to sort things out.
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  #3  
Alt 07.10.09, 18:02
Benutzerbild von Tortenheber
glaubwürzig
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Am See
Beiträge: 1.042
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Zitat:
Zitat von ascension Beitrag anzeigen
wie, so was wir so die Woche gehört haben?! Oder aktuelle Releases?! Mach mal nen Beispiel, Bolle.
Für'n Beispiel isses noch zu früh.

Was wir so die Woche hören. Altes, Neues - egal was.
__________________
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  #4  
Alt 10.10.09, 11:10
Benutzerbild von Tortenheber
glaubwürzig
 
Registriert seit: 08.2008
Ort: Am See
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Ich mach mal den Anfang.



Parov Stelar - Coco (EP)

Jazz, Freistil, Elektro, Breakbeats, NuJazz, World Dance, Worldmusic, Balkan, Beats, Bossa Nova, Laitin, Gipsy, Jazz, Swing ...Tags, bis die Schwarte kracht. Und jeder hat irgendwo seine Berechtigung. Der Österreicher Marcus Füreder aka Parov Stelar, DJ und Produzent, beglückt seit der Jahrtausendwende die geneigte Hörerschaft mit abwechslungsreichen Klängen zwischen Jazz und elektronischen Beats.
Die EP Coco enthält 5 Songs, The Mojo Radio Gang gibt es als Radio- und Clubversion.
Drei der 4 bzw. 5 Songs würde ich als so wertvoll ansehen, um sie mal in einem KH unterzubringen. Let’s Roll (feat. Blaktroniks) begeistert mich am meisten.
Coco gibt’s übrigens auch als Doppel-CD …selbstredend u.a. mit den Songs der EP.
8,0/10


Alice In Chains – Black Gives Way To Blue

Ich werde hier keine Vergleiche mit früheren Großtaten der Herren anführen. Black Gives Way To Blue hat, wie man so schön sagt, meine Erwartungen übertroffen. Das Ding rotiert sich zu Tode in meiner Anlage. Check My Brain, A Looking In View, Lesson Learned, Private Hell, Black Gives Way To Blue hieven das Album unter die Top 3 des Jahres.
9,0/10


Junius – Junius

KH’s machen nicht nur Laune, man stößt auch immer wieder auf Bands und Musikrichtungen, die es zu entdecken lohnt – so auch hier. Ein zerbrechlicher Gesang, ein im Post-Rock verankertes Soundgerüst, zwischen Melancholie und aggressiven Ausbrüchen - schon hat man mich. Okay, so einfach ist das dann doch nicht. Das Gewisse etwas gehört wohl immer dazu. Und für mich haben das Junius. A Word Could Kill Her ...groß.
Danke Ascii.
8,5/10


noch gehört:
Junius - The Martrydom of a Catastrophist 8,0/10
Jeniferever – Choose A Bright Morning 8,5/10
Soap&Skin – Lovetune For Vacuum 9,5/10
Rose Kemp – Unholy Majesty 9,0/10
Tom Scott – Cannon Reloaded 8,0/10
Dead Pegasus – Dead Pegasus 8,0/10
__________________
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  #5  
Alt 10.10.09, 12:09
Benutzerbild von ode to the sun
Name-Drops
 
Registriert seit: 11.2007
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Moneen - The World I Want To Leave Behind
Schönes neues Album der Qualitäts-Emorocker

Cocteau Twins - Heaven Or Las Vegas
Atmosphärischer Dream-Pop/Shoegazer

Borknagar - Empiricism

Wunderschöner atmosphärischer Prog Black Metal

Sparta - Threes
Atmosphärischer Post-Hardcore jeder Song super

Brand new - Daisy
Experimentelles Emoalbum

American Football - American Football
Chilliger atmsophärischer Indie/Emo-Pop Klassiker!

Death Cab for Cutie - Photo Album
Roher als die neuen Alben, sehr emotionaler Indiepop

PJ Harvey - To Bring You My Love
DIE Rocksänmgerin, schöne Alternativesongs mit Drive

Crime in Stereo - ...Is Dead
Emopunkalbum von einer Melodic Hardcore Band
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  #6  
Alt 10.10.09, 12:13
Benutzerbild von Nicname
Twistin' and turnin'
 
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Magst du das Wort "atmosphärisch"?
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  #7  
Alt 10.10.09, 12:22
Benutzerbild von ode to the sun
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Zitat:
Zitat von Nicname Beitrag anzeigen
Magst du das Wort "atmosphärisch"?
Ne ich mag atmospährische Musik

Und weil halt viele Sachen besonders atmosphärisch sind, schreib ich das halt dazu

Poste lieber deine Liste als dich hier an Kleinigkeiten aufzuhalten
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  #8  
Alt 10.10.09, 16:46
Benutzerbild von Nicname
Twistin' and turnin'
 
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War ja nicht so gemeint.

Meine Liste kommt Sonntag Abend, wie sich das auch gehört!
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  #9  
Alt 11.10.09, 13:29
Benutzerbild von ode to the sun
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Nici nicht deine Liste vergessen
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  #10  
Alt 11.10.09, 13:31
Benutzerbild von BlackMage  
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Da ist aber jemand ungeduldig.
__________________
Do you know how to waltz?
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  #11  
Alt 11.10.09, 13:56
Benutzerbild von ode to the sun
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Ich will nur kontern
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  #12  
Alt 11.10.09, 14:08
Benutzerbild von ascension
mu
 
Registriert seit: 02.2009
Beiträge: 2.967
Cool Wahnsinn jetzt verstehe ich, danke Tortenheber.

Junius - The Martyrdom of a Catastrophist [2009]


ich komme nicht los von diesem Monster. Gestern schrieb ich meiner Freundin und selbst darin findet es sich wieder. "Ich höre Musik über Kopfhörer aus dem Laptop, die Band Junius - vielleicht habe ich sie Dir auch schon auf dem mp3 player geladen vor dem Abschicken. Das Album handelt von einem russischen Wissenschaftler, einem Katastrophisten der meinte das der menschliche Fortschritt nur durch Katastrophen fortwährte. Von Musik nehme ich wirklich nur die Emotionen auf, so bleibt mir dieses wunderbare Album ("The Martyrdom of a Catastrophist") nur eine Verkettung von vertonten Glücksmomenten, die künstlerische Bedeutung vollkommen ohne Belang aber in Tiefe der emotionalen Erfahrung einzigartig." 10/10

Thrice - Beggars [2009]


Thrice mit einem regulären Album nach dem Abschluß der Quadrilogie Alchemy Index das man Fan der ersten Werke, mit Skepsis zur Kenntnis nimmt. Was kommt denn nun?! Ein Highlight des Jahres, konsequent die Stile zu einem erdigen effektarmen Rock eingedampft. Runtergespielt, auf dem Punkt produziert, Dustin ganz und gar präsent, aufgeräumt. 9/10

port royal - dying in time [2009]
333.jpg

(ich klau mal von mir selber). Das neue Werk der italienische Ambient-PostRock-Band, das vertraut klingt und sich nur minimal von der Sprache des früheren Sounds entfernt. Ihre Musik ist instrumental und geprägt vom Ambient und treibenden Beat und jetzt hier die Weiterentwicklung: manche Songs durchdrungen vom glitch, was gekonnt , manchmal waghalsig in den melancholischen Ambient Sound eindringt. Ab in den Hintergrund-Task denn es ist wunderschön zum arbeiten 9/10
__________________

One has to come to terms with one's own mortality. You know, you can't really help people who are having problems with mortality if you've got problems of your own, so you have to begin to sort things out.
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  #13  
Alt 11.10.09, 14:13
Benutzerbild von ich_liebe_musik  
Registriert seit: 02.2008
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Beiträge: 3.149
Geschlecht: Männlich
Deine Eindrücke zu Junius und Port Royal machen jedenfalls neugierig.
Die neue Thrice ist wirklich bärenstark.
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  #14  
Alt 12.10.09, 10:22
Benutzerbild von Nicname
Twistin' and turnin'
 
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Beiträge: 7.296
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Okay, dann mal meine Liste:
The Fiery Furnaces - Blueberry Boat (2004)


Sehr verrückte Pop-Musik mit viel Geklimper zwischendrin. Ich konnte noch keinen roten Faden entdecken, insgesamt sehr ziellos.
(ohne Wertung)

XTC - Drums and Wires (1979)


Sehr cooler Wave-Pop mit einigen verrückten Ideen. Der Sänger hat ne coole Stimme. Klingt entfernt nach Talking Heads.
(6/10)

Autechre - Confield (2001)


Sehr kalt. Noch kälter als ihre vorherigen Werke. Aber noch einen Tick spannender.
(ohne Wertung)

Yes - Close to the Edge (1972)


Klassicher progressiver Rock, King Crimson-like. Schon gut.
(ohne Wertung)

Gravediggaz - 6 Feet Deep (1994)


Unglaublich coole Platte, sehr trockene Beats. Vom Horrorcore hab ich aber nicht viel gespürt.
(ohne Wertung)

Comity - The Deus Ex-Machina As a Forgotten Genius (2003)


Sehr krasser Hardcore mit variabler Frontstimme. Braucht wahrscheinlich einige Zeit.
(ohne Wertung)

Glenn Branca - The Ascension (1981)


Klingt wie Sonic Youth, nur zielloser. Driftet schon mal in Langeweile ab.
(ohne Wertung)

World's End Girlfriend - The Lie Lay Land (2005)


Sehr schöner Post Rock mit Electronik-Einflüssen, sehr komplexer Sound.
(ohne Wertung)

Isis - Oceanic (2002)


Coole Riffs, gutes Drumming, schlechte Vocals.
(ohne Wertung)

Jesu - Silver (2006)


Vocals gut, der Rest langweilt sehr. Durchschnitt in EP-Gestalt.
(4/10)

Oceansize - Music for Nurses (2004)


Gleiches Problem wie bei Silver, nur hier passt einfach mehr zusammen, dadurch gut.
(5/10)

Piana - Ephemeral (2005)


Bezaubernder Ambient Pop mit wunderschönen Klangflächen.
(7/10)

Spacemen 3 - The Perfect Prescription (1987)


Spaciger, psychedelische Rock, moderne Velvet Underground. Tolles Album.
(7/10)

ABC - The Lexicon of Love (1982)



Fröhlicher, herzerwärmender Synthie-Klassiker.
(6/10)

Spacemen 3 - Playing With Fire (1989)


siehe oben
(7/10)

Suicide - Suicide (1977)


Toll toll toll. Der Sänger ist total geisteskrank.
(8/10)

At the Drive-In - Vaya (1999)



Tolle Songs, welche durch die schlechte Produktion schlechter gemacht werden. Schade.
(5/10)

At the Drive-In - Relationship of Command (2000)


Bessere Produktion, besseres Album.
(6/10)

Warsaw - Warsaw (1994)




Die rumpeligen Anfänge von Joy Division, nichts besonderes.
(ohne Wertung)

Disco Inferno - D. I. Go Pop (1994)



Eines der kreativsten Alben, die ich kenne. Gesamplete Schritte und gesampletes Wasser sind ja wohl das Größte.
(8/10)

...And You Will Know Us by the Trail of Dead - Madonna (1999)


Schöne Indie-Platte mit einigen tollen Ideen.
(6/10)

Arvo Pärt - Passio [Tonus Peregrinus / Antony Pitts] (2003)


Ich hate was anderes erwartet, aber diese Chor-Gesänge wissen auch zu gefallen.
(ohne Wertung)

Amesoeurs - Amesoeurs (2009)


Post-Punk mit ein paar Black Metal-Einschüben, tolle Vocals.
(ohne Wertung)

Monks - Black Monk Time (1966)


Crazy Garagen Rock, bisschen ziellos.
(6/10)

Tricky - Maxinquaye (1995)


Sehr relaxt, fast schon zu relaxt, tolle Vocals.
(5/10)

Aidan Baker - The Sea Swells a Bit... (2006)


Wunderbarer Ambient im Stil von Tim Hecker.
(ohne Wertung)

Godspeed You! Black Emperor - Lift Yr. Skinny Fists Like Antennas to Heaven! (2000)


Bestes Album des Genres.
(9/10)



Sigur Rós - Ágætis byrjun (1999)


Schönheit.
(9/10)

Arcade Fire - Arcade Fire (2003)


Im Stil von Funeral, nur noch etwas roher. Der Song No Cars Go killt alles.
(7/10)

Arcade Fire - Funeral (2004)


Tolles Gesamtkonzept.
(8/10)


Puh, war das viel. Nächstes Mal wähl ich drei Alben aus. Alben ohne Wertung hab ich bei rym och nicht bewertet.
__________________


Geändert von Nicname (12.10.09 um 10:25 Uhr).
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  #15  
Alt 12.10.09, 11:16
Benutzerbild von ascension
mu
 
Registriert seit: 02.2009
Beiträge: 2.967
Schöne Liste. Zum Entdecken und Wiederentdecken.
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  #16  
Alt 12.10.09, 11:21
Benutzerbild von spreewaldgurkenfee
confuzzled
 
Registriert seit: 08.2008
Beiträge: 3.205
Wieder mal eher so mittelviel, aber sind ja Ferien, pendelt sich wieder ein.


Diese Woche habe ich vor allem eine Band wiederentdeckt, nämlich The 3rd and the Mortal. Das '94-er Debütalbum "Tears Laid In Earth" ist dabei das musikalische Äquivalent zu einem Waldspaziergang bei Abenddämmerung; wunderschön, entspannend und Melancholie und Sentimentalität weckend, mittlerweile irgendwie total ungewohnt und exotisch anmutend *lol*. Die Musik, eine Urform des Gothic Metal jenseits von Death Doom und Paradise Lost, platziert sich irgendwo zwischen den Koordinaten Doom Metal (Black Sabbath in feminin), gemäßigtem Prog Rock und norwegischem Folk, gekrönt von der wunderbaren Stimme Kari Rueslåttens. (8,5/10)
Eben diese hat die Band nach TLIE verlassen, an ihre Stelle trat die mit einem breiteren stimmlichen Spektrum (ungefähr von Operngesang bis Lisa Gerrard) ausgestattete Ann-Mari Edvardsen, der Schauplatz wurde von der Waldlichtung zum Vulkan verlegt. "Painting on Glass" fasziniert mich nach zahllosen Durchgängen noch mit seiner pulsierenden Lebendigkeit, seiner Unberechenbarkeit, Eruptivität, Schönheit und idyllischen Ruhe. Doom Metal, Dark Ambient/New Age und Weltmusik (um die Hauptzutaten mal zu nennen) vereinen sich zu einer so vielfältigen wie homogenen Mischung. Das paradoxeste, mutigste und schönste Metal-Album der 90er von einer Band, die leider in den Schatten vermeintlicher Kollegen (The Gathering, Tiamat, Anathema) geriet. (9,5/10)


Alice in Chains lieferten mit "Black Gives Way To Blue" eines meiner meistersehntesten, meistbefürchtetsten, meisterwartetsten Alben 2009 ab. Bedeutungsschwere Fragen eines "Dirt"-Fangirls mussten beantwortet werden: Neuanfang? Selbstkopie? Wird die typische Stimmung der Layne-Alben ins neue Jahrtausend herübergerettet, und wenn ja, wie? Mit ein wenig Distanz lautet die Frage: mach ma nicht son Theater, Fee. Alice in Chains sind in jeder Note so sehr sie selbst wie eh und je, der Band um Jerry Cantrell (dessen fast-Alleinherrscher-Stellung nach dem drogenbedingten Ableben von Layne Stanley hier natürlich besonders stark zu Tage tritt) versucht gar nicht erst, eine künstliche Distanz zu den Klassikern aus den 90ern aufzubauen (ebensowenig wie sie zu kopieren). Die 90er sind vorbei, Cantrell schüttelt sich dennoch in überragend lockerer Selbstverständlichkeit diese typischen Zakk Wylde goes Große Depression-Riffs aus dem Ärmel, als wären AiC nie weg gewesen. Auch der neue Sänger William DuVall klingt dem ehemaligen Goldkehlchen manchmal so verblüffend ähnlich (besonders in den Passagen mit Cantrell), dass wahrscheinlich selbst langjährige Fans ihren Ohren zunächst nicht trauen - ein vielleicht etwas enttäuschender erster großer Auftritt eines vermutlich begnadeten Sängers, andererseits eine gute Brücke für alle Skeptiker.
Und wie war das noch mal mit der Atmosphäre? Naja, das mit dem Herüberretten, mit dieser Abgründigkeit und Morbidität wurde höchstens leicht angedeutet, aber andererseits: konnte man da ernsthaft mehr erwarten? "Black Gives Way To Blue" ist keine allzu spektakuläre Form des Phoenix aus der Asche, aber ein Album, mit dem AiC beweisen, dass sie jenseits von Zeitgeist stehen, dass sie auch 2009 noch verdammt relevant sind und dass sie niemandem mehr etwas beweisen müssen. [/500€ ins Phrasenschwein] (7,5-8/10)


Außerdem noch Darkspace - III, Enmerkar - Starlit Passage und irgendwelche Einzelsongs. -.-'
__________________
When I was young, I invented an invisible friend called Mr. Ravioli. My psychiatrist says I don't need him anymore, so he just sits in the corner and reads.
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  #17  
Alt 12.10.09, 11:28
Benutzerbild von Nicname
Twistin' and turnin'
 
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Zitat:
Zitat von ascension Beitrag anzeigen
Schöne Liste. Zum Entdecken und Wiederentdecken.
Welche jetzt?
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  #18  
Alt 12.10.09, 11:49
Benutzerbild von ascension
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  #19  
Alt 12.10.09, 12:28
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  #20  
Alt 12.10.09, 12:28
 
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Beiträge: 1.903
05. - 11. Oktober

Lichens - Omns


Pan•American - Quiet City


Faust vs. Dälek - Derbe Respect, Alder


Portishead - Dummy


Deathprod - Imaginary Songs from Tristan da Cuhna
Deathprod - Treetop Drive


Low - Things We Lost in the Fire


The Velvet Underground & Nico - s/t


Magma - Mëkanïk Dëstruktïẁ Kömmandöh


Coil - Musick to Play in the Dark


Coil - Musick to Play in the Dark 2


The Black Heart Procession + Solbakken - In the Fishtank 11


Leonard Cohen - Songs of Love and Hate


port-royal - Flares


Eluvium - Lambent Material


Eluvium - An Accidental Memory in the Case of Death


Eluvium - When I Live by the Garden and the Sea



Hm, Herbstmusik? Interessant, durchweg nur ruhige, melancholische und verträumte Musik.
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