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#1
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| xBloome - ...Done
Ich weiß, es mag seltsam anmuten, dass ich zu einer Band, die vor kurzen hier promotet wurde, eine Rezension schreibe, insbesondere da es meine erste Überhaupt ist, aber das muss jetzt einfach sein. Musik, Philosophie und Unterhaltung Was kann Musik mit Philosophie zu tun haben? Einiges, aber dennoch dient Musik normalerweise immer zur Unterhaltung... wie ein guter Roman. Aber was, wenn die Musik auf einmal interessant einerseits ist, aber man irgendwie sie doch nicht so recht genießen kann? Auch so scheint bei xBloome die Musik zur Philosophie zu werden. Man kann sie nicht so recht genießen, aber dennoch kann man sich schlecht davon losreißen. Einmal angefangen, fesselt man sich daran und es bringt einen zum Nachdenken, aber danach fühlt man sich wie nach einen 3000-Meter-Lauf... es stellt sich eine gewisse Geschafftheit ein. Das trifft auf die Philosophie genauso zu wie auf xBloome. Weniger durch die Texte, vielmehr durch einige Eigenheiten der Band an sich. Es ist nicht wirklich Entspannungsmusik. Dies mag einerseits einfach daran liegen, dass es bei "...Done" kaum eine richtige Melodieführung gibt. Bis auf ein paar Einschübe überwiegt der zumeist hektische Rhytmus des Korg-Synthesizers. Die meisten Melodien die man finden kann sind mit einer Geige eingespielt worden, die meist sanft, langsam und getragen wirkt ('Dance Of Elements') und damit einen angenehmen Gegensatz bildet. Nur bei 'Planet Q' sind die Rollen anders verteilt... hier bildet der Korg den langsamen, getragen Teil, während die Geige hektisch zittert und schwebt, fast schon betrohlich wirkt. Gegensätze sind auch weiterhin oft zu finden, wie etwa bei 'Time Crisis', wo man zunächst wohl am ehesten an Weinachten denkt, wenn man zum ersten mal die Triangel oder ein zumindest klanglich ähnliches Instrument vernimmt. Dieser Eindruck wird kurz darauf von einen schrillen, hohen, klagenden Part geradezu zerissen. Gerade wie als dürfte Ruhe und Einklang sich garnicht einfinden. Zwischendurch findet sich dann noch der Song 'Problem im Hirn'. Es ist nicht umsonst in der Mitte des Albums angesiedelt, dieser Song fällt mehr aus der Rolle als jeder anderer. Nicht nur das der Text in deutscher Sprache vorgetragen wird, auch wird dieser Song der einzigste, auf den Sprechgesang anstatt dem (sonst so wunderbaren) Gesang genutz wird. Zudem spricht er eine deutliche Sprache... Insgesamt ist dieses Album ein Wechselspiel aus Melancholik, Verzweiflung, Abneigung, aber auch Entspannung, Fröhlichkeit und doch auch etwas Genuß, auch wenn nur allzu kurzweilig. Bleibt immernoch offen, ob man genauso philosophisch an das Werk herantreten sollte. Vielleicht. Vielleicht sollte man einfach sich mit festen Tatsachen zufrieden geben und versuchen, alles auf sich einwirken zu lassen. Wer nach ein Durchlauf noch das Auffassungsvermögen für einen zweiten Durchlauf hat, braucht defenitiv nicht mehr Kant und Platon zu lesen, derjenige hat ein anderes Studium hintersich gebracht. Ich möchte mich nicht auf eine feste Wertung einlassen... jeder der den Text oben gelesen hat, kann sich ja denken, wieso. ^^
__________________ there is no signature! Geändert von chaos (25.05.07 um 16:08 Uhr) |
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#2
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Hi! Vielen Dank für deine Worte zu unserer CD! Ich muss sagen ... mir gefällt die Beschreibung sehr gut! ;-) Darf ich diese auch auf unserer Homepage verlinken? LG, Mr. Korg from XBloome --- www.myspace.com/mrkorgfromxbloome |
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#3
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Sehr gerne!
__________________ there is no signature! |
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