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  #1  
Alt 04.08.07, 18:16
Benutzerbild von chaos
anonymius
 
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Question Autodidaktisch oder Lehrer?

Wie habt ihr eurer Instrument gelernt?
Habt/Hattet ihr einen Lehrer, der euch das Stück für Stück beigebracht hat oder habt ihr es euch selbst beigebracht?

(um evt. Begriffsdiskussionen vorzubeugen:
ich weiß, dass Autodidakt streng genommen hier nicht hineinpasst...)
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Geändert von chaos (04.08.07 um 18:23 Uhr)
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  #2  
Alt 04.08.07, 18:53
Benutzerbild von Kevin  
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ich habs mir selber beigebracht, nach etwa einem jahr hab ich mir dann mal n lehrer genommen, der hat aber nix getaugt, naja..er hat mir n paar tips für barré akkorde gegeben und mir n bisken was zupftechnik mäßiges gezeigt, nach n paar stunden hab ich ihm gesagt, dass er zuhause bleiben soll und hab das für mich wieder weiter gemacht..hat ganz gut geklappt, ich hab das gefühl, dass ich für 1 1/2 jahre spielen schon einiges kann..im mom denke ich, dass ich etwas aufm schlauch stehe und hab mich auch schon informiert, hab wohl n lehrer gefunden, der ordentlich was auf dem kasten hat, kost aber auch einiges, mal sehen..
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  #3  
Alt 04.08.07, 19:00
Benutzerbild von chaos
anonymius
 
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Bei mir war immer das Problem, dass ich einen Lehrer hätte selbst bezahlen müssen... und dazu hätte ich weder Lust noch Geld gehabt.
Es hat auch Vorteile, wie etwa, das man sich nur das beibringt, was man können will. Ich kann deswegen sage und schreibe gerade mal 5 Akkorde oder so... aber dafür halt relativ gut Skalen und Powerchords.

Mir fehlt aber letztenendes der nachvollziehbare Beweis um sagen zu können, ob ich für die 1 1/2 Jahre, die ich mittlerweile auch schon E-Gitarre spiele, gut spielen kann. Das ist zudem auch noch Ansichtssache. Jemand, der wer auf Akkorde und schöne, klare Melodien legt, für den kann ich sicherlich nicht viel.
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  #4  
Alt 05.08.07, 00:14
Benutzerbild von Kevin  
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gitarre ist aber auch n instrument was sich wirklich jeder selbst beibringen kann..akkorde findet man überall im internet, tabulaturen ebenfalls und mit ein bisschen zeit und mühe kann man sehr schnell ne menge nachspielen..und wer einmal mit som teil umgehen kann, der kann auch im handumdrehen neues schaffen, so kannst du mit sicherheit auch mit ein bisschen übung akkorde und schöne melodien spielen, nur muss jeder das man machen, was man selbst mag
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  #5  
Alt 08.08.07, 10:58
Benutzerbild von Tankwart
In der verlorenen Zeit
 
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Also ich spiel seid einem Jahr und hab von Anfang an einen Lehrer. Der Vorteil ist eben das man sich nicht gleich irgendwas falsches angewohnt was einem später teuer zu stehen kommt und da der Lehrer ein Student und gleichzeitig ein Freund von mir ist kostet es auch nur 10,-€ pro Stunde. Find ich ziemlich human
Musst halt schaun ob du Geld für nen Lehrer übrig hast, wenn dann isses auf jeden Fall zu empfehlen, notfalls vielleicht auch nur 1 mal im Monat damit er sagen kann was du beim spielen falsch machst oder worauf du achten musst
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  #6  
Alt 12.08.07, 20:20
Benutzerbild von SuspendingDisbelief  
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Hab seit mittlerweile 3 Jahren EInzelunterricht 4 mal im Monat für 67 Euro, is halt nen guter, vernünftiger Lehrer und ausserdem sowieso unabdinglich wenn man irgendwann mal von sich behaupten will, nen halbwegs guter Musiker zu sein bzw halbwegs Ahnung davon zu haben.

Wenn man son Ich-spiel-für-mich-in-meinem-Zimmer-Level haben will, gehts auch autodidaktisch und nach und nach werden die Grenzen da auch immer fliessender, alleine schon weil man halt ja auch immer mehr und mehr alleine komponiert und eigene Sachen testet, aber so die Anfänge sollten wirklich durch jemanden erfolgen, der Ahnung hat, ansonsten kommt hinterher mit ziemlicher Sicherheit ziemlicher Murks dabei rum.

Und wenn man mein, dass der Vorteil von Autodidakt zu sein ist, dass man nur lernt, was man können will, dann hat man

a) noch nie nen Lehrer gehabt

b) nen ziemlich bekloppten

c) man verwechselt nen Musiklehrer mit nem schlechten Schullehrer.

Also bei mir wars nie so, dass ich irgendwas lernen sollte, was ich gar nicht können will, abgesehen davon, und das ist ein weiterer Vorteil von Lehrern, lernt man auch mal Sachen, die man sonst nicht so beachtet hätte und schrammelt nicht nur zuhause die aktuelle Lieblingsplatte mehr schlecht als recht nach. So Sachen wie Blues, Jazz, RocknRoll oder auch Classic Rock, also Sachen, die wirklich sau Bock machen, erfährt man nur sehr sehr selten durch eigene Hand.

Denn (optimalerweise) hat der Lehrer ja auch einen extrem grossen Wissensschatz über Musik, und hat auch viel Ahnung von den damaligen genialen Sachen ausn 60s, 70s etc etc.

Und wenn man dann noch nen Lehrer hat, der Gitarre, Bass und Schlagzeug sehr gut kann und wo immer Schüler nach einem direkt kommen, kommt man auch sehr oft noch zu nen paar spassigen Jamsessions.

Fazit: 100%ige (also nicht Leute, die ab nem vernünftigen Zeitpunkt immer mehr auf eigenen musikalischen Beinen stehen, und wo der Lehrer dann irgendwann einfach zum Musikerkollegen wird, so wars zumindest bei mir und das is dann ziemlich cool) Autodidakten haben verloren.
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  #7  
Alt 12.08.07, 20:32
Benutzerbild von chaos
anonymius
 
Registriert seit: 07.2006
Ort: at the gates !
Beiträge: 2.196
Zitat:
Zitat von SuspendingDisbelief Beitrag anzeigen
[...]die man sonst nicht so beachtet hätte und schrammelt nicht nur zuhause die aktuelle Lieblingsplatte mehr schlecht als recht nach. So Sachen wie Blues, Jazz, RocknRoll oder auch Classic Rock, also Sachen, die wirklich sau Bock machen, erfährt man nur sehr sehr selten durch eigene Hand.
Bullshit.

Ich kann mir keine einzigste (reine) Blues/Jazzband anhören, aber selbst beidiges spielen.Wenn ich eine Acoustic hätte, würde ich Tango und andere Spielarten versuchen mir bei zu bringen. Nicht, weil ich diese Richtungen so unbedingt mag, sondern weil dass, in seinen normalen Spiel mit eingebaut, eine sehr gute Fussion geben kann.

...und Songs nachzuspielen ist auch nicht so schlecht, wie viele es halten. Dadurch kann man anfangs ein Gefühl für sein Instrument und den verschiedenen Tonlagen bekommen. Zudem kann man auch herausfinden, welchen System manche Riffs etc. folgen, etwa im Metal die Powerchords. Natürlich ist das eine grundlegende, sehr allgemeine Geschichte, aber wie das nun genau funktioniert weiß man als Leie eben nicht wirklich.

Ob nun Autodidakten wirklich verloren haben, wage ich mal arg anzuzweifeln, weil es Menschen gibt, die etwas nur lernen können, wenn sie es selbst tun. Es gibt auch genug Musiker in der bekannteren Musikwelt, die nie einen Lehrer hatten, aber dennoch erfolgreich sind.
Und diese spielen bei weiten kein Zimmer-Geschrammel!
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Geändert von chaos (12.08.07 um 20:35 Uhr)
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  #8  
Alt 27.10.07, 17:07
Benutzerbild von hendrikgruber  
Registriert seit: 08.2007
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Beiträge: 433
gitarre hab ich n lehrer,bass lern ich so...wenn man die basics von der gitarre her kann,reicht es völlig aus,sich n bass einsteiger-buch zu holen und so zu lernen...
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faster than the speed of sound
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  #9  
Alt 27.10.07, 19:22
Benutzerbild von joko
musiksüchtig
 
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Ort: clp
Beiträge: 86
also ich hatte am anfang nen lehrer der zwar ziemlich gut spielen kann aber nen schlechter lehrer war :/ von daher hab ich mir am anfang auch alles mehr oder weniger selbst beigebracht un dann nochmal vor dem lehrer gespielt naja war nich so dolle..
jeze bin ich bei der musikschule, da lern ich zwar nur klassische gitarrenstücke aber mir macht das trotzdem megaspaß :] was ich am geilsten zu spielen find is blues
naja zurück zum lehrer, der kerl is son klassisches genie xD, bisschen freaky aber super lehrer/gitarrist
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Manche Menschen bleiben für immer, denn sie hinterlassen eine leuchtende Spur in unserem Herzen...
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  #10  
Alt 28.12.07, 09:00
 
Registriert seit: 07.2007
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@Autodidaktisch oder Lehrer?

Also ich finde eine Mischung aus beidem nicht schlecht. Kommt immer auch auf das Know-How des Lehrers an. Du kannst z.B. klassischen Gitarrenuntericht nehmen und dir zu hause zusätzlich schnelle Blues-Licks einfahren. So meine ich das. Autodidaktisch arbeitet man eigentlich immer.

Komplett auf einen Lehrer zu verzichten kann ich nicht empfehlen. Allein wegen der Kontrolle und um das Risiko zu minimieren sich schlechte Techniken oder Spielweisen anzugewöhnen. In dem Fall hast du hinterher doppelte Arbeit.
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  #11  
Alt 06.01.08, 01:07
Benutzerbild von Kevin  
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Ort: Nähe Dortmund
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ich hab jetzt n lehrer aus einer musikschule..seit 1 oder 2 monaten..irgendwie dazwischen..warscheinlich 1 1/2 monate^^..kp
is jedenfalls echt nich schlecht, taugt auch was..
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  #12  
Alt 06.01.08, 10:10
Benutzerbild von Cruaier  
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Beiträge: 38
nja ich spiel nun seit 4-5 jahren posaune und muss sagen ich hab mir da nix selbst beigebracht...ich hatte eine gute lehrerin die mir die grundzüge beibringt und den rest lernt man halt in der band oder von ganz allein

Aber besonders bei blechblasinstr. brauch man einen lehrer, weil man sonst das mit dem ansatz nich kapiert oder sich den total versaut...
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Jazz und Bier
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  #13  
Alt 09.01.08, 19:22
Benutzerbild von Musicwasherfirstlove  
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Beiträge: 50
spiel seit 2,5 jahren bass und habs mir selber bei gebracht. ich weiß dass ich noch viel mehr können müsste und könnte, aber hmm... ich hab meine Band und da kommt das alles zu stande! man hilft sich aus und von den gitaristen lernt man auch immer viel!

xD ich wäre bestimmt Lehrerunkompatibel!
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  #14  
Alt 18.01.08, 21:53
Benutzerbild von Kreisläufer0-0
Dude-o!
 
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ich habe mit einem lehrer für die gitarre angefangen um nicht gleich alles falsch zu machen
Ich habe nach 1 1/2 jahren aufgehört in zwei monaten spiele ich seit zwei jahren und darf mir immer wieder anhören wie gut und talentiert ich bin (heute zB hang ich aber auch 4 stunden an der gitarre)
Gesangsunterricht nehme ich auch, lass mich da aber fast nie blicken
Außerdem bringe ich mir Mundharmonika und keyboard selbst bei

Ich denke wenn man erstmal das grundlegende lern ist man den autodidakten einen großen schritt voraus, denn ohne das fundament ist das gebäude wacklig. Danach sollte Gefühl entscheiden
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  #15  
Alt 28.02.08, 20:00
 
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Also das gitarre spielen hab ich mir selbst mit tabs ausm netz und so beigebracht und durch das spielen inner band kriegt man neben her noch ziemlich viel übung..für das keyboard hab ich 1 jahr unterricht genommen und versuchs jetzt selber weiter zu lernen...und Schlagzeug bring ich mir gerade selber bei...komm da eigentlich ganz gut voran...
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Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.
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  #16  
Alt 28.02.08, 22:54
Benutzerbild von Kevin  
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ja das stimmt..durch das spielen in einer band kommt man auch vorran und das nich nut mit dem eigenen instrument..ich kann mittlerweile auch schon n paar beats aufm schlagzeug spielen und bassläufe auch (naja, wobei bass ja auch das selbe is wie gitarre, nur einfacher[kleiner spaß, also nich ausrasten, ihr bassisten ])
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  #17  
Alt 29.02.08, 00:52
Benutzerbild von Hirnsuppe
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Naja, wo Du recht hast...
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  #18  
Alt 01.03.08, 00:59
Benutzerbild von Kevin  
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dass es ein spaß is, hab ich ja auch nur zu besänftigung gesagt, meine eigentlich meinung mag ja doch so sein
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  #19  
Alt 01.03.08, 01:04
Benutzerbild von Hirnsuppe
Do the Ants Dance.
 
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Beiträge: 5.213
Dennoch fehlt was ohne Bassist..
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  #20  
Alt 01.03.08, 01:08
Benutzerbild von Kevin  
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Ort: Nähe Dortmund
Beiträge: 592
keine frage..ich mag das instrument auch wirklich gerne, selbst wenn es (generell) ziemlich simpel is, wobei es auch schon so manch einen ziemlich brutalen bass-lauf gibt^^
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